INSIGHT - News & Infos Januar 2018

  • Infos von unserer Facebookseite

  • Überblick über unsere Seminare in der nächsten Zeit

  • Therapieidee: "Tastschlange"

  • Buchempfehlung: Omer, H. & Streit, P. (2016). Neue Autorität: Das Geheimnis starker Eltern. Verlag Vandenhoek & Ruprecht.

  • INSIGHT unterwegs in: Jona/Schweiz, Wien, Salzburg, Innsbruck, Berlin

  • Fördermöglichkeiten für berufliche Weiterbildungen

INSIGHT-Neuigkeiten

Im Herbst 2017 im Pearson-Verlag erschienen - das Sensory Profile 2!

http://www.pearsonassessment.de/Sensory-Profile-2-SP2-3.html?listtype=search&searchparam=SP%202

Wir vom SI-Leitungsteam waren ja an der Übersetzung des Manuals und der Fragebögen und auch an der Durchführung der klinischen Studie beteiligt. Jetzt sind wir selber sehr gespannt, das Assessment mit den Eltern/pädagogischen Fachkräften unserer Therapiekinder durchzuführen. Über unsere gesammelten Erfahrungen werden wir dann in einem SP 2 - Einführungskurs im nächsten Jahr berichten:
PÄD23 18 Der Einsatz des Sensory Profile 2 in der Pädiatrie (8 UE)
Sa 6. Okt. 2018, 9.30 Uhr bis 17.00 Uhr

Wir freuen uns natürlich auch über Eure Rückmeldungen zu diesen Fragebögen!

Am 18. November 2017 wurde die Sensory Integration German Association (SIGA) in Stuttgart gegründet, ein Vorstand gewählt und eine Satzung verabschiedet.
Im 1. Halbjahr 2018 wird die SIGA-Homepage online gehen,
im 2. Halbjahr wird der Vorstand die erste Mitgliederversammlung ausrichten. Wir freuen uns, wenn möglichst viele von Euch diesem Verein beitreten und die Weiterentwicklung der SI in Deutschland mit unterstützen! Kontakt: info@si-ga.de

Und eine leider nicht so positive Info:
Bis auf Weiteres können wir aufgrund datenrechtlicher Neubestimmungen keine Stellenangebote mehr über unseren Verteiler weiter mailen.

Viel Spaß beim Lesen unserer weiteren Neuigkeiten

Astrid Baumgarten und das INSIGHT - Team

Infos von unserer Facebookseite

Hier einige unserer Meldungen aus den letzten Wochen:

Pressemitteilung des DVE zur Ergotherapie mit Kindern mit "UEMF" von der Kollegin und Mitautorin unseres Pädiatriebuches Isolde Albers.
http://www.presseportal.de/pm/106910/3727439

Dieses Magnetpuzzle brachte Timm diese Woche mit in die Therapie - es ist wirklich super, um auf sehr motivierende Art und Weise visuell-räumliche Zusammenhänge schon für die Kleinen zu "üben". Das Fahrzeuge-Puzzle gibt es z.B. hier, es gibt aber auch noch andere Themenboxen von Janod, beispielsweise Dinos oder Prinzessinnen ☺
https://www.amazon.de/Janod-J05548-Magnetibook-Fahrzeuge/dp/B003HGHH3W/ref=sr_1_4?s=toys&ie=UTF8&qid=1505333786&sr=1-4&keywords=magnetibook+janod

Passen zu unserem Kursthema am Wochenende über Therapie mit verhaltensauffälligen Kindern diese Empfehlung für eine Buchreihe zum Umgang mit traumatisierten Kindern: "Wie Pippa wieder lachen lernte". Ein Bilderbuch für Kinder Dazu gibt es das Begleitbuch für die Fachleute und einen Elternratgeber.
https://www.amazon.de/wieder-lachen-lernte-Bilderbuch-Kinder/dp/3211224157/ref=pd_bxgy_14_img_2?_encoding=UTF8&psc=1&refRID=FCQ0317GGST2TTZ4B71G

"Als Bauarbeiter brauche ich nicht lesen und schreiben zu können" - eigentlich ein Armutszeugnis für unsere Schulen, aber ein sehr witziges Video ?? Danke für den Tipp beim Storytelling-Kurs gestern, liebe Anika!
https://www.youtube.com/watch?v=uXPdfrzFXVk

Kostenloser online-Kongress zum Leben mit Kindern mit Downsyndrom vom 10. bis 19. November 2018! Weitere Infos findet Ihr hier:
https://www.facebook.com/downsyndrom.leicht/
Danke für den Hinweis, liebe Judith!

Super Seite mit vielen Videos rund um die Entwicklung ab Babyalter: https://pathways.org/

Dieses Kinderbuch habe ich heute in der herrlichen Herbstsonne gelesen ?? "Flo und der Schnüffel-Büffel", ein schönes, empfehlenswertes Buch, in dem Themen wie Ausgrenzung, Zusammenhalt, anders/besonders sein in einer sensibel geschilderten Geschichte mit liebevollen Zeichnungen "verpackt" sind.
https://www.amazon.de/Flo-Schn%C3%BCffel-B%C3%BCffel-Max-Moor/dp/3499217732/ref=sr_1_1?s=books&ie=UTF8&qid=1515250917&sr=1-1&keywords=Schn%C3%BCffelb%C3%BCffel

Video mit Helene Polatajko mit einem eindrucksvollen Ergebnis einer CO-OP-Intervention!
https://www.youtube.com/watch?v=Au6jwjTB1WI&feature=youtu.be

Soeben erschienen und ein weiterer Meilenstein für die SI-Therapie in Deutschland: die aktuelle Stellungnahme der Deutschen Gesellschaft für Sozialpädiatrie und Jugendmedizin zu
SENSORISCHER INTEGRATIONSSTÖRUNG UND SENSORISCHER INTEGRATIONS-THERAPIE NACH JEAN AYRES (2017)
Da waren wir vom SI-Leitungsteam ausführlich mit eingebunden!
http://www.dgspj.de/wp-content/uploads/service-stellungnahme-si-2017.pdf

Es müssen nicht immer die teuren Spielzeuggeschenke sein ?? Hier findet Ihr Vorschläge für die 5 wichtigsten Spielmaterialien. Diese sogenannten "Loose Parts" aus wertlosem Material motivieren die meisten Kinder zu kreativen Spiel und sollten auch in unseren pädiatrischen Praxen vorhanden sein!
https://www.wired.com/2011/01/the-5-best-toys-of-all-time/?mbid=email_onsiteshare

Falls Ihr noch auf der Suche seid nach einem alternativen Weihnachtsgeschenk: eine Spende für die Nepalhilfe wäre eine gute Idee: http://www.nepalhilfe.de
Wir kennen die Kinderprojekte dort sehr gut und sind seit Jahren auch Mitglied, bzw. Paten.

Wir freuen uns nach wie vor sehr über Eure Kommentare und "gefällt mir" Angaben unter:
https://www.facebook.com/pages/Insight-Institut-f%C3%BCr-Weiterbildung-in-der-P%C3%A4diatrie/156299404493771

In der nächsten Zeit finden folgende Seminare bei uns statt:

AUSGEBUCHT - siehe auch PÄD20 18 als Alternativkurs

Teil des PÄDergo - ggf. auch einzeln zu buchen.


PÄD2 18 Ergotherapeutische Ansätze bei Kindern mit feinmotorischen Auffälligkeiten (8 UE)

Auffälligkeiten in der feinmotorischen Entwicklung sind der häufigste Verordnungsgrund für Kinder im Vorschulalter in der pädiatrisch-ergotherapeutischen Praxis. Daher ist es wichtig, für diese Probleme eine betätigungsorientierte Befundaufnahme und Behandlung anbieten zu können.

Die Inhalte des Kurses, analog zu den aktuellen Veröffentlichungen zu diesem Thema:

  • Erläuterungen der Voraussetzungen für die Entwicklung der Fein- und Grafomotorik
  • Handfunktionen als Basis für fein- und grafomotorische Aktivitäten
  • Betätigungsanalysen im Bereich der Feinmotorik
  • Störungen in der Fein- und Grafomotorik und deren Befundung anhand eines Screenings, angelehnt an KOEK/ SOESSS (die Screeningbögen werden nach dem Kurs zugemailt)
  • Entwicklung von Behandlungsstrategien jenseits der gängigen Übungsprogramme mit, für Kinder motivierenden Tätigkeiten
  • Anleitung der Eltern, den Therapieverlauf mit sinnvollen und alltagsbezogenen Aktivitäten im häuslichen Umfeld zu unterstützen
  • Ideen für den Praxisalltag und für die Umfeldberatung.

Mi 21. Febr. 2018, 9.30 Uhr bis 17.00 Uhr
Referentinnen: Iris Knipschild, Inge Esser


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AUSGEBUCHT

Teil des PÄDergo - ggf. auch einzeln zu buchen.


PÄD3 18 "Das Ziel bestimmt den Weg"
Alltagsorientierte Ziel- und Behandlungsplanung in der Pädiatrie (8 UE)

Die konkrete Zielformulierung (nach SMART) in der ergotherapeutischen Intervention führt zu Zufriedenheit der Klienten und deren Bezugspersonen, gezielter Therapie und konkret überprüfbarem Behandlungserfolg. Für die Kommunikation mit dem verordnenden Arzt ist zudem eine fundierte Berichterstattung wichtig, in der auch die konkreten Betätigungsziele aufgeführt werden.

Im Kurs werden wir uns analog zum CPPF-Prozessmodell mit diesen Themen beschäftigen:

  • Verknüpfung des Überweisungsauftrags des Arztes mit der Alltagsproblematik/den Betätigungsperformanzproblemen des Kindes
  • Entwicklung von betätigungsorientierten Zielen mit Kind/Eltern/Schule/Kindergarten (u. a. mit Hilfe von COPM, COSA)
  • Formulieren konkreter und zeitlich eingebundener Erfolgskriterien analog zu den SMART-Regeln, damit die Ziele konkret und überprüfbar sind
  • Einbindung der alltagsorientierten Ziele in den Behandlungsplanungsprozess
  • Formen der Berichterstattung an den Arzt, die den Behandlungsverlauf auf Betätigungsebene dokumentieren und dem Arzt so eine evtl. Weiterverordnung unter Regresssicherheit ermöglichen.

Do 22. Febr. 2018, 9.30 Uhr bis 17.00 Uhr
Referentinnen: Astrid Baumgarten, Inge Esser


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AUSGEBUCHT

Teil des PÄDergo - ggf. auch einzeln zu buchen


PÄD4 18 Movement Assessment Battery for Children: M-ABC-2 (8 UE)

Die M-ABC-2 ist ein englischer Motoriktest für Kinder von 4 bis12 Jahren, der in einer deutschen Normierung im Jahr 2008 erschienen ist. Mit der M-ABC-2 werden auch qualitative Aspekte in der Bewegungsbeurteilung berücksichtigt, daher kann dieses Verfahren im Bereich der Grob- und Feinmotorik auch zur Therapieplanung und -evaluation eingesetzt werden Dieser Test wurde zudem entwickelt, um Bewegungsprobleme zu identifizieren, die die Partizipation und die soziale Integration des Kindes beeinträchtigen.
In den im Juli 2011 veröffentlichten Leitlinien für Diagnostik und Therapie bei Kindern mit umschriebenen Störungen motorischer Funktionen "UEMF" (F82) wird die Diagnostik der "UEMF" mit der M-ABC-2 empfohlen. Die Einordnung der Testergebnisse in die aktuelle Klassifikation motorischer Störungen wird Thema des Seminars sein.

Inhalte des Kurses:

  • Hinweise zur Testdurchführung anhand von Videofilmen
  • Erprobung der Testdurchführung
  • Klärung von Durchführungsfragen und -probleme
  • M-ABC-2 Testauswertung
  • Darstellung der Testergebnisse in einem adaptierten Testprofil (INSIGHT 2013
  • Möglichkeiten der Interpretation der M-ABC - 2 für den therapeutischen Befund
  • Diskussion von M-ABC-2 - Fallbeispielen

Fr 23. Febr. 2018, 9.30 bis 17.00 Uhr
Referentin: Astrid Baumgarten


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Ausgebucht - siehe auch PÄD22 18 als Alternativkurs

PÄD6 18 CO-OP: ein kognitiver Ansatz bei Kindern mit motorischen Entwicklungsstörungen und anderen Störungsbildern (16 UE + 8 UE 2. Teil)

Im ersten Teil dieses Workshops (am 1. und 2. Tag) wird der evidenzbasierte CO-OP Ansatz (Cognitive Orientation to Daily Occupational Performance) von Dr. Helene Polatajko und Kollegen (Kanada) vorgestellt und praktisch erprobt.

Der CO-OP-Ansatz ist auf verschiedenen Ebenen wissenschaftlich erforscht und in seiner Wirksamkeit evaluiert. Er wird v. a. in der Therapie von Kindern mit umschriebenen Entwicklungsstörungen der motorischen Funktionen (UEMF) in den entsprechenden Versorgungsleitlinien als wirksam empfohlen. Darüber hinaus gibt es inzwischen vielversprechende Pilotstudien und Erfahrungen bei CO-OP mit Erwachsenen und Klienten mit anderen Störungsbildern, wie z.B. Autismus, Apoplex u.a.

Teil 1: Sa 24. Febr., 9.30 Uhr bis So 25. Febr. 2018, 16.00 Uhr
Teil 2: Fr 8. Juni 2018, 9.30 Uhr bis 17.00 Uhr
Referentinnen: Stephanie Knagge, Iris Knipschild


Aufgrund der großen Nachfrage jetzt auch als Einzelkurs zusätzlich zu PÄDergo-Weiterbildung im Programm:

PÄD8 18 Gesprächsführung mit Eltern - auf dem Weg zum Coaching (8 UE)

Ohne die Kooperation der Eltern ist eine Therapie nur bedingt wirksam, da nur durch sie eine Übertragung der erarbeiteten Fertigkeiten in den Alltag gewährleistet werden kann.
Häufig sind Ergotherapeuten in ihrer pädiatrischen Arbeit jedoch damit konfrontiert, dass Eltern die zahlreichen Hinweise und Tipps zum Umgang mit den Kindern im Alltag nicht umsetzen. Manchmal geschieht dies, weil unsere "Ratschläge" für die Eltern nicht kompatibel genug für die alltäglichen Abläufe zu Hause sind.
Daher ist es wichtig, über reflektive Fragen ("W"-Fragen) zum einen die Problemsituationen genau zu erfassen, zum anderen die Eltern auf dem Weg zu eigenen Lösungsstrategien zu begleiten. Diese Lösungsstrategien werden dann von den Eltern auch wirklich im Alltag erprobt.
In diese coachenden Elterngespräche fließt aber durchaus auch unser ergotherapeutisches Expertenwissen mit ein. Häufig geschieht dies im Sinne einer Aufklärung über die kindspezifischen Faktoren und deren Einfluss auf die Betätigungen im Alltag (Psychoedukation).

Themen des Seminars:

  • Überblick über die in der pädiatrischen Ergotherapie geführten Gespräche
  • Grundlagen der klientenzentrierten Gesprächsführung
  • Das PEO-Modell in der Elternarbeit
  • "Reframing", als Möglichkeit den Blick der Bezugspersonen auf das Kind positiv zu verändern
  • Einführung in den Einsatz der reflektiven Fragen Gesprächstechniken ("W - Fragen")
  • Übungsfälle und Arbeitsgruppen zur Erprobung der "W"-Fragen
  • Vermittlung von kindspezifischen Faktoren, z.B. beim Umgang mit Trotz, Essens- und Schlafproblemen, Problemen bei den Hausaufgaben.
Die im Seminar vermittelten Vorgehensweisen können auch sehr gut auf die Intervention mit älteren Kindern und Jugendlichen und auf die partnerschaftliche Zusammenarbeit mit pädagogischen Fachkräften übertragen werden.

So 25. Febr. 2018, 9.30 bis 17.00 Uhr
Referentin: Astrid Baumgarten


Zur Anmeldung


AUSGEBUCHT

Teil 3 des 3-teiligen Zertifikatskurses. Achtung: nur noch wenige freie Plätze verfügbar!


PÄD9 18 Schulbasierte Ergotherapie - Klientenzentriertes, betätigungs- und evidenzbasiertes Arbeiten im inklusiven Schulkontext: Intervention (16 UE)

Dieses Seminar bietet Denkanstöße und praktische Ideen für ergotherapeutische Interventionen, die direkt in den inklusiven Schulalltag integriert sind. Die vorgestellten Interventionen der schulbasierten Ergotherapie basieren auf dem sozialen Modell von Behinderung und den damit einhergehenden Konzepten von Inklusion und Diversität. Im Mittelpunkt steht die partnerschaftliche Zusammenarbeit mit und die Beratung von Eltern, Lehrkräften und SchülerInnen (collaborative consultation). Die Ergotherapie unterstützt die Arbeit der PädagogInnen im Schulalltag, um gemeinsam Alltagsprobleme zu lösen.

Nach Teilnahme an dem Seminar werden die KursteilnehmerInnen:

  • Umweltanpassungen, Aktivitätsanpassungen und Strategien entwickeln und auswählen können, um die Teilhabe von Kindern mit individuellen und unterschiedlichen Bedürfnissen am Schulalltag zu ermöglichen
  • durch gezieltes Reframing Erwartungen verändern und Verständnis für die individuellen und unterschiedlichen Bedürfnisse eines Kindes schaffen können
  • durch Coaching (inklusive Co-teaching) alltagsrelevante Kompetenzen vermitteln können.

Voraussetzung für diesen Kurs ist die Teilnahme an Teil 1 und Teil 2 der Kursreihe "Schulbasierte Ergotherapie"
Nach Teilnahme an allen drei Teilen der Seminarreihe besteht die Möglichkeit zur Zertifizierung.

Sa 3. März, 9.30 Uhr bis So 4. März 2018, 16.00 Uhr
Referentinnen: 2 Kolleginnen aus dem Ergoinklusiv-Referententeam


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Aufgrund der großen Nachfrage wieder im Seminarangebot:

PÄD10 18 "Schwieriges Alter"?
Ergotherapeutische Behandlung von Kleinkindern (16 UE)

Die Befundung und Behandlung von Kleinkindern erfordert spezifische Kenntnisse, damit die Ergotherapie erfolgreich verlaufen kann. Kinder zwischen 1 ½ und 4 Jahren zeigen alterstypi-sche Merkmale, die den Ablauf der Therapiestunden enorm beeinträchtigen können.
So gehören Trotzanfälle, das Bedürfnis nach Selbststeuerung, das scheinbar planlose Agieren im Raum und eine eher ungerichtete Aktivität zu den Kennzeichen vieler Kinder dieser Alter-stufe. Auch ist die Varianz in der Normalentwicklung der Kinder dieser Altersstufe so groß, dass eine Einschätzung von Entwicklungsauffälligkeiten schwerfällt.
Die Elternarbeit nimmt in der ergotherapeutischen Intervention bei kleinen Kindern einen gro-ßen Stellenwert ein. Kenntnisse über typische Beratungsinhalte für diese Altersstufe unterstüt-zen daher die Effektivität der Zusammenarbeit mit Eltern und Bezugspersonen.

Im Seminar werden im Zusammenhang mit diesen Problemen folgend Inhalte thematisiert:

  • Assessments für Kinder zwischen 1 ½ und 4 Jahren zur Einschätzung der Gesamtentwicklung, z.B. die "Grenzsteine der Entwicklung nach Michaelis (2010, 2013)
  • Möglichkeiten der Strukturierung und Motivationssteigerung durch Raum- und Umfeldgestaltung im Behandlungssetting
  • Steigerung der Motivation der Kinder durch gezielte, altersentsprechende Spielangebote
  • Themen der Elternberatung für diese Altersgruppe

Sa 14. April, 9.30 Uhr bis So 15. April 2018, 16.00 Uhr
Referentinnen: Astrid Baumgarten, Iris Knipschild


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Auf Wunsch vieler Kolleginnen neu im Kursangebot:

PÄD11 18 "Zappelphilipp wird erwachsen"
Ergotherapeutische Behandlung der ADHS im Jugend- und Erwachsenenalter (16 UE)

ADHS wächst sich nicht aus, es zeigen sich nur mit zunehmenden Alter weniger Symptome, wenn die Betroffenen gute Kompensationsstrategien erlernt haben. Dieses Wissen ist relativ unbekannt. Noch unbekannter ist die evidenzbasierte Behandlung dieses Störungsbild im Jugend- und Erwachsenenalter.
Ergotherapeuten mit ihrem klientenzentrierten und betätigungsorientierten Behandlungsansatz können dieses Klientel sehr effektiv darin unterstützen, Kompensationsstrategien für ihren individuellen Alltag zu entwickeln.

Im Kurs werden wir uns, basierend auf aktuellen Forschungsergebnissen zur ADHS und ihrer Behandlung, sehr praxisnah mit diesen Themen beschäftigen:

  • Symptome und Symptomwandel der ADHS im Jugend- und Erwachsenenalter
  • Schwierigkeiten des Übergangs eines Kindes mit ADHS ins Erwachsenenalter, insbesondere Versorgungsprobleme im Gesundheitssystem (Transitionen)
  • Folgen einer unbehandelten ADHS im Erwachsenenalter
  • Ergotherapeutische Befundung, Behandlung und Coaching der Jugendlichen und Erwachsenen mit ADHS
  • Abläufe der Intervention, verhaltenstherapeutische Elemente, Strukturentwicklung, Kompensationsstrategien
  • Zusammenarbeit mit Fachärzten und Psychotherapeuten - wer macht was?
  • Konkrete Fallbeispiele.

Sa 14. April, 9.30 Uhr bis So 15. April 2018, 16.00 Uhr
Referentin: Stephanie Knagge


Zur Anmeldung


PÄD12 18 Ergotherapie in der inklusiven KITA (16 UE)

Die Forderung, alle Bildungs- und Erziehungsmaßnahmen an einer Inklusionsperspektive, die keine Aussonderung akzeptiert, auszurichten, wird durch die UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderung und § 24 der UN-Kinderrechtskonvention unterstützt.
Zukünftig wird also hoffentlich auch der inklusive Kindergarten in Deutschland als Betätigungsfeld für ErgotherapeutInnen eine Gelegenheit eröffnen, neue Herangehensweisen zu erkunden, zu entwickeln und zu erproben. Daher werden im Kurs verschiedene Möglichkeiten der Zusammenarbeit zwischen ErgotherapeutInnen und KITAS dargestellt.
Ergotherapeutische Arbeit in einer inklusiven Einrichtung bedeutet, Kindern mit einer Einschränkung bestmögliche Partizipation bei allen kindergartentypischen Aktivitäten zu ermöglichen.

Um dieses Ziel zu erreichen, sind analog zum PEO-Modell (Strong et al. 2009) ergotherapeutische Interventionen auf verschiedenen Ebenen möglich:

  • Beratung der pädagogischen Fachkräfte, um diese in die Lage zu versetzen, das individuelle Kind seinem Entwicklungsstand entsprechend zu begleiten/ zu fördern und Alltagsbetätigungen an die Fähigkeiten des individuellen Kindes anzupassen. Dazu gehört auch, die Fachkräfte über, mit bestimmten Erkrankungen/ Behinderungen einhergehende Stärken und Schwächen des Kindes zu informieren
  • Ideen zu Umweltanpassung zusammen mit dem pädagogischen Team zu entwickeln, die die Partizipation von allen Kindern der Gruppe ermöglichen
  • Das individuelle Kind in der Teilhabe bei Aktivitäten durch Adaptationen/ Erarbeitung von Kompensationsmöglichkeiten o.ä. zu unterstützen.

Im Kurs werden daher sowohl die Grundprinzipien der inklusiven Arbeit in Bildungseinrichtungen, als auch die hier genannten Interventionsebenen erarbeitet und mit Fallbeispielen verdeutlicht. Spezifische Unterstützungsmöglichkeiten und Beratungsinhalte für Kinder mit unterschiedlichen Beeinträchtigungen (z.B. Kinder mit Körperbehinderungen, Kinder mit Autismus-Spektrum-Störungen) werden vorgestellt.
Die Teilnahme an diesem Seminar wird Denkanstöße und viele praktische Ideen für das ergotherapeutische Arbeiten in Kindergärten zur Unterstützung der Inklusion bieten.

Sa 21. April, 9.30 Uhr bis So 22. April 2018, 16.00 Uhrr
Referentinnen: Astrid Baumgarten, Iris Knipschild


Zur Anmeldung


PÄD13 18 Ergotherapeutische Behandlung von Säuglingen und Kleinstkindern (24 UE)

Die ergotherapeutische Arbeit mit Babys und Kleinstkindern (bis 18 Monate) erfordert zusätzliche diagnostische und therapeutische Kenntnisse. In den 2015 veröffentlichten AWMF-Leitlinien: "Psychische Störungen im Säuglings-, Kleinkind- und Vorschulter" werden bei Regulationsstörungen in dieser Altersstufe auch ergotherapeutische Methoden in Anlehnung an die Sensorische Integrationstherapie (Ayres 2002) empfohlen.
Neben den unten genannten Themen werden uns auch folgende, insbesondere in der Babybehandlung auftauchenden Fragen/Themen im Seminar beschäftigen:

  • Wie gehe ich als Therapeutin mit dem Problem der Erstaufklärung/Diagnose/Prognose um?
  • Wie schätzen wir ab, welche zusätzlichen Untersuchungen noch erforderlich sind (neurologisch…)?
  • Wie klären wir die in diesem Alter oft sehr komplexe Auftragslage?
  • Wie unterscheidet sich unsere Therapeutenrolle in der Behandlung von Babys und Kleinstkindern?
  • Kurzer Überblick über die Normalentwicklung im 1. Lebensjahr
  • Abgrenzungsmöglichkeiten gegenüber Bewegungsstörungen
  • ergotherapeutische Behandlungsmöglichkeiten von entwicklungsverzögerten Kleinkindern
Im Kurs werden wir uns zudem mit zwei wichtigen Erscheinungsbildern im Säuglingsalter beschäftigen, mit dem regulationsgestörten Baby und mit dem hypotonen Säugling. Hierzu werden jeweils folgende Befundungs- und Therapieansätze vorgestellt.

Befundungsmöglichkeiten:

  • Ablauf einer Untersuchungssituation mit einem Baby
  • Vorstrukturierte, kriteriengeleitete Beobachtungsmöglichkeiten
  • Gezielte Beobachtungen nach dem TSFI
  • Hinweise zu einer evtl. vorhandenen KISS-Problematik
. Interventionen:
  • Behandlungsansätze für die beiden Erscheinungsbilder
  • Besondere Behandlungsprinzipien für Babys und Kleinstkinder
  • Schwerpunkte in der Elternberatung, Unterstützung der Interaktion
  • Beratung bzgl. der Umweltgestaltung.
Die Seminarinhalte werden durch zahlreiche Film- und Fallbeispiele sowie praktische Übungen vertieft. Kenntnisse in der SI-Theorie und Therapie (mindestens eine SI-Einführung) werden für diesen Kurs vorausgesetzt.

Fr 27. April, 9.30 Uhr bis So 29. April 2018, 16.00 Uhr
Referentinnen: Astrid Baumgarten, Iris Knipschild


Zur Anmeldung

Therapieidee: "Tastschlange"

(Von unserer Teamkollegin Iris Knipschild)

Die Tastschlange ist in einigen unserer Kursfilme zu sehen und wird immer wieder sehr gerne von den Kindern in der Therapie genutzt.
Die Schlange kann mit verschiedenen Sachen gefüttert werden, z.B. Bauklötzen in verschiedenen Formen. Diese Teile werden dann durch die Schlange bis zum Schwanz durchgeschoben. Dort kann man ertasten, was und in welcher Reihenfolge die Schlange gegessen hat. Zur Kontrolle werden die Teile an den unterschiedlichen Öffnungen herausgeholt. Dabei können die Kinder die verschiedenen Möglichkeiten der Verschlüsse ausprobieren.
Die Tastschlange regt zur taktilen Differenzierung an, zum Einen durch die unterschiedlichen Stoffe, aber auch durch das Ertasten der Gegenstände im Bauch (Stereognosie). Gleichzeitig unterstützt sie die Entwicklung der Feinmotorik durch das Durchschieben der Teile durch den Bauch. Die Auseinandersetzung mit den unterschiedlichen Verschlüssen am Ende der Schlange fördert neben den unterschiedlichen Greiffunktionen die Hand-Hand-Koordination, die Auge-Hand-Koordination, die Fingerdifferenzierung und Kraftdosierung.

  
  

Anleitung für die Herstellung:
Benötigtes Material:

Herstellung:
Die verschiedenen Stoffe zu einem langen Schlauch zusammennähen. Dann mit einem festen Stoff den Kopf gestalten und durch ein Innenstück jeweils Ober- und Unterkiefer separat erstellen, ausstopfen und an der Oberseite und Unterseite des Schlauchs befestigen, so dass die Öffnung zum Schlauch hin offen bleibt. Am Schwanz der Schlange den Schlauch wieder öffnen und die Verschlüsse einfügen.

Buchempfehlung:

Omer, H. & Streit, P. (2016). Neue Autorität: Das Geheimnis starker Eltern.
Verlag Vandenhoek & Ruprecht.

Ca. 15,- EUR, z.B. hier:
http://www.v-r.de/de/neue_autoritaet_das_geheimnis_starker_eltern/t-0/1037291/

 

Eine Empfehlung unserer Referentin Stephanie Busch, die als Psychologin im Zentrum für Frühbehandlung in Köln arbeitet. Die Autoren beschreiben in diesem Buch das Prinzip, Autorität mit Beziehung zu verbinden. Als Grundlage für diese Haltung führen sie beispielsweise "Ankerfunktionen" auf: Struktur, Präsenz, Selbstkontrolle und Deeskalation und Unterstützung. Mit vielen (teilweise vielleicht etwas konstruiert wirkenden) Fallbeispielen werden diese Ankerfunktionen genauer erläutert. Weitere Themen im Buch sind Umgang mit Strafe/Belohnung oder auch das elterliche "Nein". Ein Buch, dass nicht nur für Eltern sondern auch für unsere therapeutische Haltung in den Behandlungen sehr hilfreich ist!

INSIGHT unterwegs 2018:

Wien

"Kind und Wissen"

Beratung von Kitas zu unterschiedlichen Fragestellungen (inkl. Umfeldanpassung in der Kita)
Fr 29.6.2018

Schwieriges Alter? ET-Behandlung von Kleinkindern 1 ½ bis 4 Jahre
Sa 30.6. / So 1.7.2018
Referentinnen: Astrid Baumgarten, Iris Knipschild

Infos zu den Kursen und Anmeldung unter:
www.kindundwissen.at


Salzburg

Für den Bundesverband der Ergotherapeutinnen und Ergotherapeuten Österreich

"Fit für die Schule?" - Zusatzkurs -
Erkennen und Fördern von Schulkompetenzen in der Ergotherapie

Mi 14. / Do 15.3.2018

"Das Ziel bestimmt den Weg"
Alltagsorientierte Ziel- und Behandlungsplanung in der Pädiatrie

Fr 16.3.2018

"Fit für die Schule?"
Erkennen und Fördern von Schulkompetenzen in der Ergotherapie

Sa 17. / So 18.3.2018
Referentin: Astrid Baumgarten

Innsbruck

Ergotherapeutische Interventionen bei Kindern mit Autismus-Spektrum-Störungen
Fr 20. bis So 22.7.2018
Referentin: Astrid Baumgarten

Infos zu den Kursen und Anmeldung unter:
http://www.ergotherapie.at/fortbildung/?cat=0&ven=0&year=2015&view=year&article_id=92#form


Berlin

Für die DVE-Akademie

Ergotherapie in der inklusiven KITA
Aktuelles Arbeitsfeld in der Pädiatrie

Do 15. / Fr 16.11.2018

Storytelling
Geschichten als Instrument im ergotherapeutischen Coaching

Sa 17.11.2018

Referentin: Astrid Baumgarten

Infos zu den Kursen und Anmeldung unter:
https://dve.info/service/dve-akademie/year.listevents/2017/08/11/-

Fördermöglichkeiten für berufliche Weiterbildungen

Damit die Planung von Weiterbildung im Jahr 2018 leichter fällt, haben wir die aktuellen Fördermöglichkeiten für Fortbildungen hier zusammengestellt. Bei Fragen zur Fördermöglichkeiten wenden Sie sich bitte auch an unser INSIGHT-Büro, wir beraten Sie gerne!

Bundesweite Bildungsprämie
Seit dem 1. Juli 2017 gelten verbesserte Bedingungen für den Erhalt und den Einsatz eines Prämiengutscheins. Die Bildungsprämie unterstützt dadurch mehr Menschen bei der Finanzierung einer berufsbezogenen Weiterbildung.
Prämiengutscheine werden jetzt jährlich statt wie bisher nur alle zwei Jahre ausgegeben. Die Altersgrenzen fallen weg. Damit können auch Personen unter 25 Jahren und erwerbstätige Rentnerinnen und Rentner einen Prämiengutschein bekommen. Voraussetzungen sind, dass sie

  • mindestens 15 Stunden pro Woche erwerbstätig sind und
  • über ein zu versteuerndes Einkommen (zvE) von maximal 20.000 Euro (als gemeinsam Veranlagte 40.000 Euro) verfügen.
Die Höhe der Förderung beträgt weiterhin 50 Prozent der Veranstaltungsgebühren, maximal jedoch 500 Euro.
Prämiengutscheine können nun in den meisten Bundesländern unabhängig von der Höhe der Veranstaltungsgebühren eingesetzt werden (Wegfall der sogenannten 1.000-Euro-Grenze).
Weitere Infos zum Bildungsprämie auch unter www.bildungspraemie.info
Kostenlose Hotline: 0800-2623000

Regionale Förderung
Bildungsscheck (NRW)

Informationen: www.bildungsscheck.nrw.de
Seit Anfang Januar 2015 hat sich die Regelung für die Ausgabe von Bildungsschecks geändert.
Der neu gestaltete Bildungsscheck richtet sich besonders an Zugewanderte, Un- und Angelernte, Beschäftigte ohne Berufsabschluss und Berufsrückkehrende.
Beschäftigte und Unternehmen erhalten mit dem Bildungsscheck einen Zuschuss von 50 Prozent höchstens 500,- EUR pro Bildungsscheck. Die Kurskosten müssen jetzt mindestens 500,- EUR betragen. Den Bildungsscheck können sowohl Beschäftigte individuell für ihre berufliche Weiterentwicklung nutzen als auch kleinere und mittlere Betriebe einsetzen, um geeignete Qualifizierungen für die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen auf den Weg zu bringen.
Berücksichtigt werden können Personen, deren zu versteuerndes Jahreseinkommen 30.000 EUR (und bei gemeinsam Veranlagten 60.000 EUR) nicht übersteigt.
Für den Bildungsscheck können auch mehrere Seminare zusammengefasst werden!
Alle Seminare bei INSIGHT sind bisher ohne Probleme für diese Bildungsschecks anerkannt worden. Bei Fragen hierzu rufen Sie gerne in unserem Büro an (Tel.: 0228-1845602).

Bildungsgutschein
Informationen: www.arbeitsagentur.de

Meister-Bafög
Informationen: meister-bafoeg.info

Begabtenförderung
Informationen: www.begabtenfoerderung.de

WeGebAu
Förderprogramm der Bundesagentur für Arbeit zur "Weiterbildung Geringqualifizierter und beschäftigter älterer Arbeitnehmer in Unternehmen"
Informationen: www.arbeitsagentur.de