Seminare 2020


PÄD20 20 CO-OP: ein kognitiver Ansatz bei Kindern mit motorischen Entwicklungsstörungen und anderen Störungsbildern (16 UE + 8 UE 2. Teil)

Im ersten Teil dieses Workshops (am 1. und 2. Tag) wird der evidenzbasierte CO-OP Ansatz (Cognitive Orientation to Daily Occupational Performance) von Dr. Helene Polatajko und Kollegen (Kanada) vorgestellt und praktisch erprobt.

Der CO-OP-Ansatz ist auf verschiedenen Ebenen wissenschaftlich erforscht und in seiner Wirksamkeit evaluiert. Er wird v. a. in der Therapie von Kindern mit umschriebenen Entwicklungsstörungen der motorischen Funktionen (UEMF) in den entsprechenden Versorgungsleitlinien als wirksam empfohlen. Darüber hinaus gibt es inzwischen vielversprechende Pilotstudien und Erfahrungen bei CO-OP mit Erwachsenen und Klienten mit anderen Störungsbildern, wie z.B. Autismus, Apoplex u.a.

Inhalte 1.und 2. Tag: CO-OP kennenlernen (Ziel und Plan) " Kurzvorstellung des Störungsbildes Umschriebene Entwicklungsstörung Motorischer Funktionen (UEMF) " Theoretische Hintergründe und Forschungsergebnisse " Einsatz kognitiver Strategien " Dynamische Ausführungsanalyse " Geleitete Entdeckung " Elternbeteiligung/-beratung Danach sollen praktische Erfahrungen mit der Methode in der Praxis gesammelt werden.

Der zur CO-OP Weiterbildung gehörende Vertiefungs-Tag (3. Tag) bietet die Gelegenheit sich über die Erfahrungen mit CO-OP auszutauschen und das Wissen über CO-OP zu vertiefen. Dieser Tag findet im Febr. 2021 statt.

Der Vertiefungstag bietet die Gelegenheit sich über die Erfahrungen mit CO-OP auszutauschen und das Wissen über CO-OP zu vertiefen.
Hier stehen die eigenen Fallbeispiele und Erfahrungen mit CO-OP im Mittelpunkt. Es werden u. a. spezifische Aspekte und die Fragen nach den Möglichkeiten und Grenzen, den Schwierigkeiten und Erfolgen der Anwendung von CO-OP diskutiert.

Darüber hinaus wird auch ein Einblick über neueste Entwicklungen zum Thema gegeben. Weiterhin besteht die Möglichkeit, mitgebrachte Videobeispiele zu analysieren und ggf. einzelne CO-OP-Vorgehensweisen praktisch zu vertiefen.

Inhalte: Vertiefen des CO-OP-Wissens und Erfahrungsaustausch (Check)

  • Erfahrungsaustausch
  • Videoanalysen
  • Ideenpool
  • Praktische Vertiefung
  • Neue Entwicklungen
Das Mitbringen von eigenen Fallbeispielen für den Vertiefungs-Tag (3. Tag), gerne auch als Videosequenzen, bereichert diesen Workshop sehr und wird erwartet!

Teil 1: Sa 3. Okt., 9.30 Uhr bis So 4. Okt. 2020, 16.00 Uhr
Teil 2: Fr. 19. Febr. 2021
Referentinnen: Stephanie Knagge, Iris Knipschild
Kursgebühr: 395,- EUR für 3 Tage mit insgesamt 24 UE

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1. Teil des 3-teiligen Zertifikatskurses

Ausgebucht - nur noch Warteliste verfügbar

PÄD21 20 Schulbasierte Ergotherapie - Klientenzentriertes, betätigungs- und evidenzbasiertes Arbeiten im inklusiven Schulkontext: Grundlagen (16 UE)

Dieses Seminar bietet eine umfassende Einführung in die schulbasierte Ergotherapie zur Unterstützung der Inklusion.
Auf dem Hintergrund der nationalen und internationalen Gesetzgebungen und des Sozialen Modells der Behinderung wird die Rolle und Funktion der Ergotherapie im inklusiven Schulkontext erarbeitet. Theoretische Grundlagen und Praxisprinzipien werden unter Berücksichtigung relevanter Forschungsevidenz erläutert. Der ergotherapeutische Prozess im Schulkontext sowie das integrierte Arbeiten im Klassenraum und Schulalltag werden anhand von Praxisbeispielen dargestellt, gemeinsam diskutiert und angewandt. Schwerpunkt hierbei ist der partnerschaftliche Problemlösungsprozess und das klinische Reasoning.

Nach Teilnahme an allen drei Teilen der Seminarreihe besteht die Möglichkeit zur Zertifizierung.

Sa 3. Okt., 9.30 Uhr bis So 4. Okt. 2020, 16.00 Uhr
Referentinnen: Je nach Gruppengröße 1-2 Kolleginnen aus dem Ergoinklusiv-Referententeam
Kursgebühr: 300,- EUR

2. Teil des Zertifikatskurses mit dem Schwerpunkt Befunderhebung vom Sa. 17. bis So. 18. April 2021,
3. Teil des Zertifikatskurses mit dem Schwerpunkt Intervention in der schulbasierten Ergotherapie vom Sa. 19. bis So. 20. Juni 2021 in Bonn.

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PÄD28 20 Das Foto-Interview - mit Kindern lösungsfokussierte und ressourcenorientierte Ziele setzen (6 UE)

Dieser Kurs wird am Mi 18. Nov. 2020 von 13.30 bis ca. 18.30 Uhr als Onlinekurs angeboten.
InteressentInnen können sich hierfür gerne bei INSIGHT auf eine Liste setzen lassen.

Dieser Onlinekurs wird bei Bedarf auch an weiteren Terminen 2021 stattfinden!
Bitte lassen Sie sich auch hierfür auf die Liste setzen!

Das Foto-Interview ist ein betätigungsorientiertes Zielsetzungs- und Prozessinstrument, das auf einer kindzentrierten, offenen Haltung und einer lösungsfokussierten Sprache basiert.
Es besteht aus ca. 110 Fotokarten mit Alltagsaktivitäten und neun lösungsfokussierten Karten, die den Zielsetzungsprozess unterstützen. Mithilfe des Foto-Interviews können Kinder gemeinsam mit Therapeuten Betätigungsanliegen und Ziele benennen, ordnen und Lösungswege erarbeiten, um die Therapie aktiv mitzubestimmen.
Das Foto-Interview wurde in den Niederlanden von LehrerInnen und ErgotherapeutInnen entwickelt und basiert auf lösungsfokussierten und ressourcenorientierten therapeutischen Ansätzen. Es wurde so konzipiert, dass es Kindern, die an ihrer Selbstwirksamkeit zweifeln, eine Stimme gibt um selbst Anliegen und Ziele aus ihrem Alltag auszuwählen und auf diese hinzuarbeiten.
Das Kartenset (110 Fotokarten und 9 lösungsfokussierten Karten + Anleitung u. Ergebnisformular; 2. dt. Version) kann nach dem Kurs für 145,- € inkl. Versandkosten in den Niederlanden bei Annelies de Hoop per Email bestellt werden: anneliesdehoop@datkanX11.nl.
Der Erwerb des Fotointerviews ist nur nach Kursteilnahme möglich, um die Qualität der Anwendung des Instrumentes zu sichern.

Mi 18. Nov. 2020 von 13.30 bis ca. 18.30 Uhr
Referentin: Cornelie Zillhardt
Kursgebühr: 80,- EUR

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AUSGEBUCHT!

PÄD22 20 Kindliche Entwicklung
Kriterien zur Befundung von Entwicklungsauffälligkeiten (8 UE)
- PÄDergo - ggfs. auch als Einzelkurs zu buchen

Bei der Analyse der Betätigungs- und Partizipationsprobleme, gerade bei jüngeren Kindern, stellt sich oft die Frage, ob diese Probleme Hinweise auf zugrundeliegende Entwicklungsauffälligkeiten sind. Denn insbesondere bei einem klientenzentrierten Ansatz ist es wichtig, individuelle Stärken und Schwächen im Interventionsprozess zu berücksichtigen. Vor diesem Hintergrund können dann therapeutische Bezugsrahmen und Methoden zielgerichtet ausgewählt werden. Auch der Dialog mit den Eltern wird durch dieses Wissen erleichtert.
Gerade bei jungen Kindern, die mit vielen gängigen Testverfahren noch nicht zu untersuchen sind, bieten das "Grenzsteinkonzept der kindlichen Entwicklung" (Michaelis 2010, 2013) ein gut anwendbares Assessment zur Beurteilung evtl. Entwicklungsauffälligkeiten. Die "Grenzsteine" ermöglichen eine Vereinfachung des interdisziplinären Austauschs mit Kinderärzten und pädagogischen Fachkräften, da auch diese Berufsgruppen dieses Instrument anwenden/kennen.
In diesem Seminar soll u. a. anhand von Videofallbeispielen das Grenzsteinkonzept kindlicher Entwicklung in den o. g. Bereichen vorgestellt werden. Die grob- und feinmotorische, kognitive, sprachliche und sozial/emotionale Entwicklung in den ersten Lebensjahren wird im Kurs thematisiert.

Ein von INSIGHT entwickelter Beobachtungsbogen zur kriteriengeleiteten Beobachtung von Kindern zwischen 4 und 6 Jahren inkl. Auswertungshinweisen wird im Seminar anhand eines Videofallbeispiels vorgestellt und den TeilnehmerInnen nach dem Kurs zur Verwendung in der eigenen therapeutischen Arbeit zugemailt.

Do 3. Dez. 2020, 9.30 bis 17.00 Uhr
Referentinnen: Astrid Baumgarten, Iris Knipschild
Kursgebühr: 140,- EUR

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AUSGEBUCHT!

PÄD23 20 Gesprächsführung mit Eltern - auf dem Weg zum Coaching (8 UE)
- PÄDergo - ggfs. auch als Einzelkurs zu buchen

Ohne die Kooperation der Eltern ist eine Therapie nur bedingt wirksam, da nur durch sie eine Übertragung der erarbeiteten Fertigkeiten in den Alltag gewährleistet werden kann.
Häufig sind Ergotherapeuten in ihrer pädiatrischen Arbeit jedoch damit konfrontiert, dass Eltern die zahlreichen Hinweise und Tipps zum Umgang mit den Kindern im Alltag nicht umsetzen. Manchmal geschieht dies, weil unsere "Ratschläge" für die Eltern nicht kompatibel genug für die alltäglichen Abläufe zu Hause sind.
Daher ist es wichtig, über reflektive Fragen ("W"-Fragen) zum einen die Problemsituationen genau zu erfassen, zum anderen die Eltern auf dem Weg zu eigenen Lösungsstrategien zu begleiten. Diese Lösungsstrategien werden dann von den Eltern auch wirklich im Alltag erprobt.
In diese coachenden Elterngespräche fließt aber durchaus auch unser ergotherapeutisches Expertenwissen mit ein. Häufig geschieht dies im Sinne einer Aufklärung über die kindspezifischen Faktoren und deren Einfluss auf die Betätigungen im Alltag (Psychoedukation).

Themen des Seminars:

  • Überblick über die in der pädiatrischen Ergotherapie geführten Gespräche
  • Grundlagen der klientenzentrierten Gesprächsführung
  • Das PEO-Modell in der Elternarbeit
  • "Reframing", als Möglichkeit den Blick der Bezugspersonen auf das Kind positiv zu verändern
  • Einführung in den Einsatz der reflektiven Fragen Gesprächstechniken ("W - Fragen")
  • Übungsfälle und Arbeitsgruppen zur Erprobung der "W"-Fragen
  • Vermittlung von kindspezifischen Faktoren, z.B. beim Umgang mit Trotz, Essens- und Schlafproblemen, Problemen bei den Hausaufgaben.
Die im Seminar vermittelten Vorgehensweisen können auch sehr gut auf die Intervention mit älteren Kindern und Jugendlichen und auf die partnerschaftliche Zusammenarbeit mit pädagogischen Fachkräften übertragen werden.

Fr 4. Dez. 2020, 9.30 bis 17.00 Uhr
Referentinnen: Astrid Baumgarten, Inge Esser
Kursgebühr: 140,- EUR

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AUSGEBUCHT!

PÄD24 20 Grundlagen des ergotherapeutischen Befundes in der Pädiatrie anhand des CPPF-Prozessmodells:
Betätigungsorientierte Befunderhebung: COPM, Anamnese, Betätigungsanalyse, Auswahl der Befundinstrumente, Befundzusammenstellung, SMART-Ziele, Berichterstattung (16 UE)
- PÄDergo - ggfs. auch als Einzelkurs zu buchen

Basis einer erfolgreichen ergotherapeutischen Intervention ist eine betätigungsorientierte und klientenzentrierte Befunderstellung.
Daher werden wir uns im Kurs mit folgenden Themen auseinandersetzen:

  • Kurze Einführung in das klinische Reasoning und in das kanadische Prozessmodell CPPF (Canadian Practice Process Framework), das den weiteren Ablauf des Seminars strukturieren wird
  • COPM als Instrument zur betätigungsorientierten Zielsetzung und Messinstrument für Ergebnisse und als Grundlage für den betätigungsorientierten Befund in der Pädiatrie
  • Formen der Anamneseerhebung in der Pädiatrie: Welche Bereiche der bisherigen Entwicklung müssen abgefragt werden? Wie gehe ich mit den gewonnenen Daten um?
  • Betätigungsanalyse: Wichtige Prinzipien in der Durchführung
  • Gezielte Auswahl eventuell zusätzlich einzusetzender Testverfahren, kriteriengeleiteter Beobachtungen, Screenings, um das Performanzproblem des Kindes zielgerichtet erkennen, benennen und behandeln zu können
  • Wie können die "Befund-Puzzlesteine" zu einem ergotherapeutischen Gesamtbefund zusammengefasst werden?
  • Verknüpfung des Überweisungsauftrags des Arztes mit der Alltagsproblematik/den Betätigungsperformanzproblemen des Kindes
  • Entwicklung von betätigungsorientierten Zielen mit Kind/Eltern/Schule/Kindergarten analog zu den SMART-Regeln, damit die Ziele konkret und überprüfbar sind
  • Vorstellung des, an die ICF-CY angelehnten, INSIGHT-Befundschemas, dass den Schritt der Interpretation der Test- und Beobachtungsergebnisse übersichtlich gestaltet und die Befundzusammenstellung erleichtert
  • Formen der Berichterstattung an den Arzt.
Alle im Seminar verwendeten Dokumentationsbögen (Anamnesebogen, ICF-Befundbogen, Befundcheckliste, Zieltabellen etc.) werden den TeilnehmerInnen nach dem Kurs zur Verwendung in der eigenen praktischen Arbeit zugemailt.

Sa 5. Dez., 9.30 Uhr bis So 6. Dezember 2020, 16.00 Uhr
Referentinnen: Inge Esser, Nora Bilke
Kursgebühr: 260,- EUR

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Ausgebucht!

PÄD25 20 Ergotherapeutische Behandlung von Säuglingen und Kleinstkindern (24 UE)

Die ergotherapeutische Arbeit mit Babys und Kleinstkindern (bis 18 Monate) erfordert zusätzliche diagnostische und therapeutische Kenntnisse. In den 2015 veröffentlichten AWMF-Leitlinien: "Psychische Störungen im Säuglings-, Kleinkind- und Vorschulter" werden bei Regulationsstörungen in dieser Altersstufe auch ergotherapeutische Methoden in Anlehnung an die Sensorische Integrationstherapie (Ayres, 2002) empfohlen.

Neben den unten genannten Themen werden uns auch folgende, insbesondere in der Babybehandlung auftauchenden Fragen beschäftigen:

  • Wie gehe ich als Therapeutin mit dem Problem der Erstaufklärung/Diagnose/Prognose um?
  • Wie klären wir die in diesem Alter oft sehr komplexe Auftragslage?
  • Wie unterscheidet sich unsere Therapeutenrolle in der Behandlung von Babys und Kleinstkindern?

Kursthemen: Wir starten mit einem kurzen Überblick über die Normalentwicklung im 1. Lebensjahr. Dann werden wir uns mit zwei wichtigen Erscheinungsbildern im Säuglingsalter beschäftigen, mit dem Regulationsgestörten Baby und mit dem Hypotonen Säugling.
Hierzu werden jeweils folgende Befundungs- und Therapieansätze vorgestellt:

Ergotherapeutische Befundungsmöglichkeiten

  • Ablauf einer Untersuchungssituation mit einem Baby
  • Vorstrukturierte, kriteriengeleitete Beobachtungsmöglichkeiten
  • Gezielte Beobachtungen nach dem TSFI
  • Hinweise zu einer evtl. vorhandenen KISS-Problematik.
Intervention
  • Behandlungsansätze für die beiden Erscheinungsbilder
  • Besondere Behandlungsprinzipien
  • Schwerpunkte in der Elternberatung, Unterstützung der Interaktion, Beratung bzgl. der Umweltgestaltung.
Kenntnisse in der SI-Theorie und Therapie (mindestens eine SI-Einführung) werden für diesen Kurs vorausgesetzt.

Fr 11. Dez., 9.30 Uhr bis So 13. Dez. 2020, 16.00 Uhr
Referentinnen: Astrid Baumgarten, N.N.
Kursgebühr: 360,- EUR

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Seminare 2021


PÄD1 21 Ergotherapeutische Interventionen bei Kindern mit Autismus-Spektrum-Störungen (24 UE)

Im Rahmen der Ergotherapie bei autistischen Kindern hat sich in den USA insbesondere die sensorische Integrationstherapie etabliert. 80 bis 90 % aller Menschen mit Autismus sind von sensorischen Modulationsstörungen betroffen (z.B. Schaaf 2011). Betroffene beschreiben häufig extreme Missempfindungen, Überempfindlichkeiten bis hin zu Schmerzempfindungen in unterschiedlichen Sinnessystemen. Diese Hyperreaktivität auf alltägliche sensorische Informationen und Ereignisse beeinflusst das Leben in der Schule, bei der Arbeit, im sozialen Zusammenleben und zu Hause. Die schwerwiegenden Auswirkungen dieser sensorischen Probleme auf den Alltag und auf das emotionale Wohlbefinden der autistischen Menschen hat dazu geführt, dass diese Symptome als ein Diagnosekriterium des "Diagnostic and Statistical Manual of Mental Disorders (DSM 5)" aufgenommen wurden.
Nicht nur empirische Erfahrungen (Baumgarten & Röder 2008), sondern auch der derzeitige Forschungsstand (Schaaf et al. 2014, Watling & Hauer 2015) zeigen, dass durch die Sensorische Integrationstherapie mit autistischen Kindern das Familienleben erleichtert, schulisches Lernen verbessert und die Integration in das Arbeitsleben unterstützt wird. Zudem reduziert sich der individuelle Leidensdruck bei den Betroffenen enorm.

Im Seminar wird auch anhand von Fallbeispielen der konkrete Einsatz der SI-Methode in der Befundung/Intervention - vorrangig für Kinder mit Asperger- bzw. High-Functioning-Autismus dargestellt. Die Umfeldberatung (ET-Coaching) der Eltern, der Lehrer und anderer Erwachsener, die Teil des Lebens des autistischen Kindes sind, ist ein wichtiger Bestandteil der ET-SI-Behandlung und des langfristigen "Umfeld- und Alltagsmanagements" in der therapeutischen Begleitung (Bundy 2007, Dunn 2012). Auch dieser Prozess wird im Kurs praxisnah vermittelt. Zudem werden wichtige Themen im Hinblick auf die Inklusion von Kindern mit Autismus in der KITA/Schule besprochen.

Weitere Inhalte des Kurses:

  • Abgrenzungsmöglichkeiten zu anderen Störungsbildern, z.B. zu SI-Modulationsdysfunktionen
  • Überblick über weitere Behandlungskonzepte, die in der Ergotherapie mit autistischen Kindern eingesetzt werden (z.B. TEACCH)
  • Ergotherapeutische Behandlungsansätze für komorbid auftretende Probleme in der Grob- und Feinmotorik und in der Praxie
  • Das Konzept des "Storytellings": Social und Sensory Stories für Kinder und Jugendliche mit ASS
Kenntnisse in der SI-Therapie (mindestens eine SI-Einführung) werden für dieses Seminar vorausgesetzt.

Fr 22. Jan., 9.30 Uhr bis So 24. Jan. 2021, 16.00 Uhr
Referentin: Astrid Baumgarten
Kursgebühr: 370,- EUR

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PÄD29 21 Ergotherapeutische Interventionen für Kinder mit Aufmerksamkeitsstörungen/ADHS (18 UE)

Immer mehr Kinder werden mit Aufmerksamkeitsstörungen und/oder (Verdacht auf) ADHS mit entsprechenden Betätigungsproblemen in die ergotherapeutische Praxis überwiesen. Daher ist dies ein wichtiges Thema, das aus mehreren Blickwinkeln betrachtet werden sollte.
Ein zentraler Fokus der ergotherapeutischen Interventionen ist die Zusammenarbeit mit Eltern von Kindern mit Aufmerksamkeitsstörungen/ADHS. Denn ohne die Kooperation der Eltern ist eine Therapie nur bedingt wirksam. Daher ist es auch im Bereich der Ergotherapie wichtig, Elterngespräche professionell und zielorientiert zu führen, zumal gerade die Eltern von Kindern mit AD(H)S häufig einen großen Leidensdruck zeigen, der in der Beratung berücksichtigt werden sollte.

Neben grundlegenden ergotherapeutischen Behandlungsmöglichkeiten bei Aufmerksamkeitsstörungen/AD(H)S werden wir uns mit folgenden Seminarinhalten auseinandersetzen:

  • Betätigungsorientierte und klientenzentrierte Vorgehensweise bei Problemen im Bereich der Aufmerksamkeitssteuerung/ADHS analog zum CPPF
  • Betätigungsanalyse bei ADHS-spezifischen Problemstellungen
  • Kurzer Exkurs über neurophysiologische Grundlagen zur Steuerung von Aufmerksamkeit und Konzentration
  • Vor- und Nachteile der diagnostischen Möglichkeiten (Papier und Bleistift-Verfahren, computergestützte Tests, Fragebogen)
  • Welche Testverfahren können die Aktivitäts- und Partizipationsprobleme des Kindes auf der Funktionsebene verdeutlichen, um so den, für das Kind geeigneten Interventionsansatz auszuwählen?
  • Kurze Vorstellung des TEA-Ch-Test und des ADHS-KJ-Test
  • Themen der Elternberatung
Die Kursinhalte werden auch anhand von Selbsterfahrungen und Video-Fallbeispielen vertieft.

Sa 23. Jan., 9.30 Uhr bis So 24. Jan. 2021, 17.00 Uhr
Referentinnen: Inge Esser, Nora Bilke
Kursgebühr: 290,- EUR

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PÄD31 21 Früherkennung und Prävention schulischer Lernstörungen bei Kindern in der Ergotherapie (9 UE)

Lernstörungen haben weitreichende Folgen für die schulische, berufliche, emotionale und soziale Entwicklung der betroffenen Kinder. Da die Wurzeln von Lernstörungen oft schon im Vorschulalter zu suchen und zu finden sind, ist ein möglichst frühzeitiges Erkennen von Entwicklungsrisiken bereits in diesem Zeitabschnitt, spätestens zum Schulbeginn, von großer Relevanz. Von besonderem Interesse ist dabei die Erfassung und Förderung von Vorläuferfertigkeiten, die für den Erwerb von Lese- Rechtschreib- und Rechenkompetenzen grundlegend sind.
Viele der in der Ergotherapie behandelten Kinder weisen eine hohe Anzahl von Risikofaktoren für spätere schulische Lernstörungen auf ("Soft Signs"). ErgotherapeutInnen sind daher prädestiniert dafür, mit Vorschulkindern im Bereich Prävention von späteren Lernstörungen zu arbeiten. Zudem werden vermehrt Kinder im Vorschulalter mit dem Auftrag "Fit machen für die Schule" in die Praxen überwiesen.

Themen des Kurses:

  • Spezifische Basiskompetenzen des Lesens, Rechtschreibens und Rechnens bei Kindern im Vorschulalter anhand des aktuellen wissenschaftlichen Kenntnisstandes
  • Darstellung der Risikofaktoren für schulische Lernstörungen im Vorschulalter: "Soft Signs", unspezifische, spezifische Prädiktoren
  • Möglichkeiten der Befundung/Testung von Vorläuferfertigkeiten des Lesens, Rechtschreibens und Rechnens
  • Befundung der mathematischen Vorläuferfähigkeiten mit einem, in Zusammenarbeit mit Dr. Barth, erstellten Screening (wird den TN nach dem Kurs zugemailt)
  • Präventive Möglichkeiten und Ansätze zur Verhinderung späterer Lernstörungen innerhalb der pädiatrischen Ergotherapie
Praktische Erprobung von entsprechenden Behandlungssequenzen und Filmbeispiele vertiefen die Seminarinhalte. Die unterschiedlichen Beobachtungs-/Screeningbögen werden den TeilnehmerInnen nach dem Seminar für die direkte Anwendung in der praktischen Arbeit zugemailt.

Referentin: Astrid Baumgarten
Fr 12. Feb. 2021, 9.30 bis 17.30 Uhr
Kursgebühr: 155,- EUR

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PÄD32 21 Ergotherapie bei visuellen Wahrnehmungsverarbeitungsstörungen (12 UE)

Rund um das Thema der visuellen Wahrnehmung gibt es viele unterschiedliche Definitionen und entsprechende Förder- und Therapieansätze. Im Seminar wird eine Einordnung der verschiedenen Begrifflichkeiten in Bezug zum ergotherapeutischen Befund (inkl. FEW - 2 Ergebnissen) vorgenommen. Die Auswirkung der Störungsbilder auf die Partizipation der Kinder in der Schule und häuslichem Umfeld werden geschildert.

Seminarthemen:

  • Entwicklung des visuellen Systems und der visuellen Wahrnehmung
  • Einordnung der unterschiedlichen Bezeichnungen im Bereich der visuellen Wahrnehmungsverarbeitungsstörungen
  • Befundung der visuellen Wahrnehmungsleistungen
  • Welche Rolle spielt der FEW-2 bei dieser Diagnostik?
  • Welche Aussagen können nach einer FEW-2 Testung in Bezug auf Schulfertigkeiten und betätigungsproblemorientierte Behandlungsansätze gemacht werden
  • Räumlich-konstruktive Störungen als Teilbereich umschriebener Lernstörungen
  • Behandlungsansätze bei räumlich-konstruktiven und bei visuell-perzeptiven Wahrnehmungsverarbeitungsstörungen.
Die Möglichkeiten der praktischen Umsetzung werden an Hand von Videobeispielen demonstriert und während des Seminars gemeinsam erarbeitet.

Referentinnen: Inge Esser, Nora Bilke
Sa 13. Febr., 9.30 Uhr bis So 14. Febr. 2021, 13.00 Uhr
Kursgebühr: 215,- EUR

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PÄD2 21 Ergotherapeutische Ansätze bei Kindern mit feinmotorischen Auffälligkeiten (8 UE)
- PÄDergo - coronabedingt z.Z. nur Warteliste verfügbar

Auffälligkeiten in der feinmotorischen Entwicklung sind der häufigste Verordnungsgrund für Kinder im Vorschulalter in der pädiatrisch-ergotherapeutischen Praxis. Daher ist es wichtig, für diese Probleme eine betätigungsorientierte Befundaufnahme und Behandlung anbieten zu können.

Die Inhalte des Kurses, analog zu den aktuellen Veröffentlichungen zu diesem Thema:

  • Erläuterungen der Voraussetzungen für die Entwicklung der Fein- und Grafomotorik
  • Handfunktionen als Basis für fein- und grafomotorische Aktivitäten
  • Betätigungsanalysen im Bereich der Feinmotorik
  • Störungen in der Fein- und Grafomotorik und deren Befundung anhand eines Screenings, angelehnt an KOEK/SOESSS (die Screeningbögen werden nach dem Kurs zugemailt)
  • Entwicklung von Behandlungsstrategien jenseits der gängigen Übungsprogramme mit, für Kinder motivierenden Tätigkeiten
  • Anleitung der Eltern, den Therapieverlauf mit sinnvollen und alltagsbezogenen Aktivitäten im häuslichen Umfeld zu unterstützen
  • Ideen für den Praxisalltag und für die Umfeldberatung.

Referentinnen: Iris Knipschild, Inge Esser
Do 18. Febr. 2021, 9.30 bis 17.00 Uhr
Kursgebühr: 150,- EUR

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PÄD3 21 Movement Assessment Battery for Children: M-ABC-2 (8 UE)
- PÄDergo - coronabedingt z.Z. nur Warteliste verfügbar

Die M-ABC-2 ist ein englischer Motoriktest für Kinder von 4 bis12 Jahren, der in einer deutschen Normierung im Jahr 2008 erschienen ist. Mit der M-ABC-2 werden auch qualitative Aspekte in der Bewegungsbeurteilung berücksichtigt, daher kann dieses Verfahren im Bereich der Grob- und Feinmotorik auch zur Therapieplanung und -evaluation eingesetzt werden Der Test wurde zudem entwickelt, um Bewegungsprobleme zu identifizieren, die die Partizipation und die soziale Integration des Kindes beeinträchtigen.

Inhalte des Kurses:

  • Hinweise zur Testdurchführung anhand von Videofilmen
  • Erprobung der Testdurchführung
  • Klärung von Durchführungsfragen und -probleme
  • M-ABC-2 Testauswertung
  • Darstellung der Testergebnisse in einem adaptierten Testprofil (INSIGHT 2016) unter Berücksichtigung der AWMF-Leitlinien UEMF
  • Möglichkeiten der Interpretation der M-ABC-2 für den therapeutischen Befund
  • Diskussion von M-ABC-2 - Fallbeispielen

Fr 19. Febr. 2021, 9.30 bis 17.00 Uhr
Referentinnen: Astrid Baumgarten, Nora Bilke
Kursgebühr: 150,- EUR

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PÄD4 21 CO-OP Vertiefungs-Tag (8 UE)

Dieser 3. Kurstag knüpft an das Seminar PÄD20 20 von Sa 3./So 4. Okt. 2020 an.

Fr 19. Febr. 2021, 9.30 bis17.00 Uhr
Referentinnen: Stephanie Knagge, Iris Knipschild


PÄD5 21 CO-OP: ein kognitiver Ansatz bei Kindern mit motorischen Entwicklungsstörungen und anderen Störungsbildern (16 UE + 8 UE 2. Teil)
- PÄDergo - coronabedingt z.Z. nur Warteliste verfügbar > s.a. PÄD23 21 als Alternativkurs

Im ersten Teil dieses Workshops (am 1. und 2. Tag) wird der evidenzbasierte CO-OP Ansatz (Cognitive Orientation to Daily Occupational Performance) von Dr. Helene Polatajko und Kollegen (Kanada) vorgestellt und praktisch erprobt.

Der CO-OP-Ansatz ist auf verschiedenen Ebenen wissenschaftlich erforscht und in seiner Wirksamkeit evaluiert. Er wird v. a. in der Therapie von Kindern mit umschriebenen Entwicklungsstörungen der motorischen Funktionen (UEMF) in den entsprechenden Versorgungsleitlinien als wirksam empfohlen. Darüber hinaus gibt es inzwischen vielversprechende Pilotstudien und Erfahrungen bei CO-OP mit Erwachsenen und Klienten mit anderen Störungsbildern, wie z.B. Autismus, Apoplex u.a.

Inhalte 1.und 2. Tag: CO-OP kennenlernen (Ziel und Plan)

  • Kurzvorstellung des Störungsbildes Umschriebene Entwicklungsstörung Motorischer Funktionen (UEMF)
  • Theoretische Hintergründe und Forschungsergebnisse
  • Einsatz kognitiver Strategien
  • Dynamische Ausführungsanalyse
  • Geleitete Entdeckung
  • Elternbeteiligung/-beratung
Danach sollen praktische Erfahrungen mit der Methode in der Praxis gesammelt werden.

Der zur CO-OP Weiterbildung gehörende Vertiefungs-Tag (3. Tag) bietet die Gelegenheit sich über die Erfahrungen mit CO-OP auszutauschen und das Wissen über CO-OP zu vertiefen. Dieser Tag findet am Fr 4. Juni 2021 statt.

Der Vertiefungstag bietet die Gelegenheit sich über die Erfahrungen mit CO-OP auszutauschen und das Wissen über CO-OP zu vertiefen.
Hier stehen die eigenen Fallbeispiele und Erfahrungen mit CO-OP im Mittelpunkt. Es werden u. a. spezifische Aspekte und die Fragen nach den Möglichkeiten und Grenzen, den Schwierigkeiten und Erfolgen der Anwendung von CO-OP diskutiert.

Darüber hinaus wird auch ein Einblick über neueste Entwicklungen zum Thema gegeben. Weiterhin besteht die Möglichkeit, mitgebrachte Videobeispiele zu analysieren und ggf. einzelne CO-OP-Vorgehensweisen praktisch zu vertiefen.

Inhalte: Vertiefen des CO-OP-Wissens und Erfahrungsaustausch (Check)

  • Erfahrungsaustausch
  • Videoanalysen
  • Ideenpool
  • Praktische Vertiefung
  • Neue Entwicklungen
Das Mitbringen von eigenen Fallbeispielen für den Vertiefungs-Tag (3. Tag), gerne auch als Videosequenzen, bereichert diesen Workshop sehr und wird erwartet!

Teil 1: Sa 20. Febr., 9.30 Uhr bis So 21. Febr. 2021, 16.00 Uhr
Teil 2: Fr 4. Juni 2021, 9.30 bis 17.00 Uhr
Referentinnen: Stephanie Knagge, Iris Knipschild
Kursgebühr: 440,- EUR

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PÄD30 21 Probleme in Chancen verwandeln:
Systemisch-lösungsorientierte Gesprächsführung und Interventionen in der ergotherapeutischen Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und ihren Familien. (16 UE)

In der therapeutischen Praxis entsteht bei vielen KollegInnen der Wunsch, den Blick der KlientInnen und ihres Umfelds schneller auf Ziele und Möglichkeiten zu richten und weniger auf das Problem und dessen Ursachen.
Die systemisch-lösungsorientierte Therapie bietet einen Werkzeugkasten an Gesprächs- und Fragetechniken, um in der therapeutischen Arbeit den Fokus auf Ziele und Ressourcen zu richten, anstatt auf die Analyse von Handlungsproblemen. So erhalten TherapeutInnen und KlientInnen gleichermaßen mehr Handlungsspielraum und einen Perspektivwechsel, um gemeinsam (neue) Lösungen zu (er-)finden und Ziele zu erreichen.
In der der lösungsorientierten Methode "Kids Skills" wird ein Problem übersetzt in eine Fähigkeit, die das Kind stärken oder entwickeln kann. Individuelle Ziele werden gemeinsam definiert, Ressourcen gestärkt und kleine, überschaubare Schritte erarbeitet, wodurch die Autonomie und das Selbstvertrauen des Kindes gestärkt werden und es eigene Ideen und Kreativität einsetzen kann.
Gemeinsam mit dem familiären und institutionellen System wird untersucht, welche Ressourcen ein Kind bereits besitzt und welche Schritte noch nötig sind. So erhalten auch die Eltern neue Perspektiven.
Die Therapieform und der dazugehörige Mindset lassen sich ausgezeichnet mit der Ressourcenorientiertheit der (pädiatrischen) Ergotherapie verbinden.
Der Workshop bietet eine Einführung in das Systemisch Lösungsorientierte Denken und Handeln. Er ist interaktiv und praxisgerichtet und bietet den Teilnehmenden neue Sichtweisen und Interventionsmöglichkeiten. Das Seminar ist darauf ausgerichtet diese Möglichkeiten zu diskutieren und auszuprobieren, um sie unmittelbar im Anschluss in der eigenen Berufspraxis einsetzen zu können.

Ziele des Seminars:
Nach Abschluss des Seminars kennen die Teilnehmenden

  • Grundsätze und Ursprung der Systemisch lösungsorientierten Therapie.
  • Die therapeutische Grundhaltung und das Menschenbild des lösungsorientierten Arbeitens.
  • Die Einsatzmöglichkeiten der lösungsorientierten Gesprächführung im Elterngespräch.
  • Verschiedene Frage- und Interventionstechniken der lösungsorientierten Gesprächsführung.
  • Und haben sie erste Erfahrungen mit der praktischen Anwendung im pädiatrischen Bereich gesammelt.

Sa 20. Febr., 9.30 Uhr bis So 21. Febr. 2021, 16.00 Uhr
Referentin: Gesa Döringer
Kursgebühr: 270,- EUR

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PÄD6 21 Der Interventionsprozess eines Therapiekindes analog zum CPPF-Framework (8 UE)
- PÄDergo - coronabedingt z.Z. nur Warteliste verfügbar

Anhand eines Videofallbeispiels wird im Seminar der komplette Behandlungsprozess mit den Teilnehmenden erarbeitet:

  • Rahmenbedingungen klären; mögliche Betätigungsprobleme und -ziele identifizieren
  • Erheben/Bewerten: Betätigungsanalysen, kriteriengeleitete Beobachtungen, Testverfahren
  • Sich mit dem Kind/den Bezugspersonen auf Ziele einigen; Interventionen planen
  • Umsetzung und Dokumentation des Planes inkl. Zusammenarbeit mit anderen am Prozess beteiligten Personen (z.B. Eltern, Geschwister, Lehrer, Erzieher...).V
  • Überwachen/verändern: die genutzten Strategien zur Erreichung der Betätigungsziele überprüfen und ggf. anpassen
  • Ergebnis bewerten und Abschluss der Interventionen.
Durch diesen Kurstag werden Sicherheit und Routine im Clinical Reasoning verstärkt. Die Übertragung des CPPF-Prozesses in die eigene therapeutische Arbeit und damit das klienten- und betätigungszentrierte Vorgehen wird erleichtert und unterstützt.

Do 15. April 2021, 9.30 bis 17.00 Uhr
Referentinnen: Inge Esser, Nora Bilke
Kursgebühr: 150,- EUR

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PÄD7 21 Einführung in die Sensorische Integrationstherapie (18 UE)
- PÄDergo - coronabedingt z.Z. nur Warteliste verfügbar > s.a. PÄD22 21 als Alternativkurs

In diesem Einführungsseminar wird das Konzept der Sensorischen Integrationstherapie vorgestellt.
Gerade in den letzten Jahren sind zahlreiche internationale Studien zu unterschiedlichen Fragestellungen rund um die SI und zur Effektivität der SI-Therapie veröffentlicht worden. Auch die Stellungnahme der Neuropädiater zur SI wurde 2017 überarbeitet und veröffentlicht (http://www.dgspj.de/wp-content/uploads/service-stellungnahme-si-2017.pdf)
Dies zeigt den hohen Stellenwert, den diese Therapiemethode nach wie vor hat, wenn sie gezielt eingesetzt wird und sich an den Alltagsproblemen des Kindes/der Familie orientiert.

Inhalte des Seminars sind:

  • Einführung in das Konzept der Sensorischen Integration
  • Überblick über die Sinnessysteme und das ZNS
  • Störungsbilder der SI analog zu den aktuellen Klassifizierungen
  • Möglichkeiten der Befundung anhand von kriteriengeleiteten Beobachtungen
  • Die Fidelity-Kriterien in der SI-Behandlung
  • Möglichkeiten der Alltagsstrukturierung nach SI-Prinzipien/ Themen der Elternberatung.
Ergänzt werden die Kursinhalte durch Selbsterfahrungsübungen und zahlreiche Videofallbeispiele.

Fr 16. April, 9.30 Uhr bis Sa 17. April 2021, 16.00 Uhr
Referentinnen: Astrid Baumgarten, Iris Knipschild
Kursgebühr: 270,- EUR

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2. Teil des 3-teiligen Zertifikatskurses

PÄD8 21 Schulbasierte Ergotherapie - Klientenzentriertes, betätigungs- und evidenzbasiertes Arbeiten im inklusiven Schulkontext: Befunderhebung (16 UE)

Inhalt dieses Seminars ist eine umfassende Vertiefung ergotherapeutischer Befunderhebung in Grundschulen vor dem Hintergrund der Inklusion. Vorgestellt werden eine in den Schulalltag integrierte Befunderhebung sowie verschiedene Befunderhebungsmethoden und -instrumente, deren praktische Umsetzung gemeinsam anhand von Fallbeispielen geübt wird. Relevante Theorien und Forschungsevidenz zur effektiven und effizienten Befunderhebung in der schulbasierten Ergotherapie werden vertieft.

Voraussetzung für diesen Kurs ist die Teilnahme an Teil 1 der Kursreihe "Schulbasierte Ergotherapie" bei INSIGHT oder der DVE-Akademie. Nach Teilnahme an allen drei Teilen der Seminarreihe besteht die Möglichkeit zur Zertifizierung.

Sa 17. April, 9.30 Uhr bis So 18. April 2021, 16.00 Uhr
Referentinnen: 2 Kolleginnen aus dem Ergoinklusiv-Referententeam
Kursgebühr: 330,- EUR

3. Teil des Zertifikatskurses mit dem Schwerpunkt Intervention in der schulbasierten Ergotherapie am Sa. 19./So. 20. Juni 2021

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Online-Seminar!

PÄD33 21 Grundlagen des ergotherapeutischen Befundes in der Pädiatrie anhand des CPPF-Prozessmodells:
Betätigungsorientierte Befunderhebung: COPM, Anamnese, Betätigungsanalyse, Auswahl der Befundinstrumente, Befundzusammenstellung, SMART-Ziele, Berichterstattung (16 UE)

Basis einer erfolgreichen ergotherapeutischen Intervention ist eine betätigungsorientierte und klientenzentrierte Befunderstellung.
Daher werden wir uns im Kurs mit folgenden Themen auseinandersetzen:

  • Kurze Einführung in das klinische Reasoning und in das kanadische Prozessmodell CPPF (Canadian Practice Process Framework), das den weiteren Ablauf des Seminars strukturieren wird
  • COPM als Instrument zur betätigungsorientierten Zielsetzung und Messinstrument für Ergebnisse und als Grundlage für den betätigungsorientierten Befund in der Pädiatrie
  • Formen der Anamneseerhebung in der Pädiatrie: Welche Bereiche der bisherigen Entwicklung müssen abgefragt werden? Wie gehe ich mit den gewonnenen Daten um?
  • Betätigungsanalyse: Wichtige Prinzipien in der Durchführung
  • Gezielte Auswahl eventuell zusätzlich einzusetzender Testverfahren, kriteriengeleiteter Beobachtungen, Screenings, um das Performanzproblem des Kindes zielgerichtet erkennen, benennen und behandeln zu können
  • Wie können die "Befund-Puzzlesteine" zu einem ergotherapeutischen Gesamtbefund zusammengefasst werden?
  • Verknüpfung des Überweisungsauftrags des Arztes mit der Alltagsproblematik/den Betätigungsperformanzproblemen des Kindes
  • Entwicklung von betätigungsorientierten Zielen mit Kind/Eltern/Schule/Kindergarten analog zu den SMART-Regeln, damit die Ziele konkret und überprüfbar sind
  • Vorstellung des, an die ICF-CY angelehnten, INSIGHT-Befundschemas, dass den Schritt der Interpretation der Test- und Beobachtungsergebnisse übersichtlich gestaltet und die Befundzusammenstellung erleichtert
  • Formen der Berichterstattung an den Arzt.
Alle im Seminar verwendeten Dokumentationsbögen (Anamnesebogen, ICF-Befundbogen, Befundcheckliste, Zieltabellen etc.) werden den TeilnehmerInnen nach dem Kurs zur Verwendung in der eigenen praktischen Arbeit zugemailt.

Referentin: Nora Bilke
Sa 17. April, 9.30 Uhr bis So 18. April 2021, 16.00 Uhr
Kursgebühr: 240,- EUR

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PÄD9 21 Grundlagen der Beratung für Kindertagesstätten (8 UE)
- PÄDergo - coronabedingt z.Z. nur Warteliste verfügbar

Betätigungsprobleme von Kindern im Vorschulalter zeigen sich oft deutlicher in der KITA als im häuslichen Kontext. Daher werden viele der Kinder, die in ergotherapeutischer Behandlung sind werden auf Anraten der pädagogischen Fachkräfte überwiesen. Auch die Eltern benennen häufig Betätigungsprobleme, die eher im Kindergarten-Kontext auftreten. In diesen Fällen ist eine gute Beratung der KITA unverzichtbarerer Bestandteil der ergotherapeutischen Intervention und eine oft schnelle und effiziente Möglichkeit auf die Betätigungsprobleme Einfluss zu nehmen.
Basis für diese Beratung, gerade von inklusiv arbeitenden Kindertagesstätten ist, allen Kindern bestmögliche Partizipation bei allen kindergartentypischen Aktivitäten zu ermöglichen.
Kinder mit unterschiedlichen Bedürfnissen, Fähig- und Schwierigkeiten in der KITA-Gruppe zu begleiten, zu fördern und zu unterstützen ist eine große Herausforderung für alle Beteiligten. Manchmal sind Veränderungen in der Raumgestaltung oder eine andere Art der Anweisung schon hilfreich, kritische Situationen zu entzerren. Für diesen Prozess sind Kenntnisse über eine entsprechende Raumgestaltung, Strukturierung des Tagesablaufs und Möglichkeiten der Reizreduktion hilfreich. Dieses Wissen verhilft dazu, der gesamten Gruppe ein positives Lebens- und Lernumfeld zu ermöglichen und ist daher nicht nur für Kinder mit besonderen Bedürfnissen oder Problemen wichtig. Viele der erarbeiteten Strategien/Aspekte lassen sich auch für die Beratung in das Umfeld Schule nutzen.

Folgende Fragen werden wir gemeinsam im Seminar beantworten:

  • Welche Situationen sind im Kindergarten besonders herausfordernd und warum?
  • Wie lässt sich ohne großen Aufwand ein Raum so gestalten, dass alle Kinder und auch die Bezugspersonen sich dort wohl fühlen und entfalten können?
  • Welche Möglichkeiten gibt es, Reizüberflutung in der KITA zu vermeiden und wie können diese einfach umgesetzt werden?
  • Wodurch kann eine Strukturierung des KITA-Alltags erreicht werden, die den Kindern Sicherheit und Orientierung gibt?
  • Welche Möglichkeiten bietet der TEACCH-Ansatz hierfür in der KITA?

So 18. April 2021, 9.30 bis 17.00 Uhr
Referentinnen: Iris Knipschild, Astrid Baumgarten
Kursgebühr: 150,- EUR

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PÄD10 21 Verhaltensauffällige Kinder in der (Ergo)therapie (16 UE)

1. Teil: Entwicklungspsychologische Grundlagen von Verhaltensauffälligkeiten im Kindesalter
Am 1. Seminartag werden wir gemeinsam den folgenden Fragen nachgehen:
Mit Trotzverhalten, Ungehorsam, Wutausbrüchen, Aggressionen oder auch sozial-unsicherem Verhalten können Kinder in funktionell orientierten Therapien den eigentlichen Therapieauftrag ziemlich erschweren.
Nicht jedem Verhalten, das als persönliche Herausforderung erlebt wird, liegt eine Entwicklungsauffälligkeit oder gar -störung zu Grunde.

  • Wann verhält sich ein Kind "normal", wann "abweichend"?
  • Was ist ein "auffälliges" Verhalten und welche Ursachen könnten vorliegen?
Erarbeitet und kritisch beleuchtet werden Störungsbilder wie Bindungsstörungen, ADHS mit oppositionellen Verhaltensanteilen, aggressives Verhalten , aber auch Angststörungen, Autistische Verhaltensweisen und unsicher, zurückhaltendes Verhalten sowie unklare Verhaltensweisen und deren mögliche Einordnung.

2. Teil: Umgang mit Verhaltensauffälligkeiten im therapeutischen Setting
Am 2. Seminartag werden wir auf Grundlage der erarbeiteten Verhaltensweisen gemeinsam erarbeiten, wie

  • mit schwierigen Verhaltensweisen im therapeutischen Setting umgegangen werden kann
  • durch Beziehungsangebote förderliches Verhalten installiert werden kann
  • Eltern in einen konstruktiven Prozess der Zusammenarbeit zur Förderung der Kooperationsfähigkeit, aber auch Selbstwirksamkeit usw. eingebunden werden können.

Sa 24. April, 9.30 Uhr bis So 25. April 2021, 16.00 Uhr
Referentinnen: Stephanie Busch (Dipl. Psychologin)
Kursgebühr: 270,- EUR

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PÄD11 21 "Aufgepasst"
1. Einführung in die Diagnostik und Therapie von Aufmerksamkeitsstörungen/
ADHS; 2. Der systemische Blick auf die "ADHS-Familie" (18 UE)
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Immer mehr Kinder werden mit Aufmerksamkeitsstörungen und/oder (Verdacht auf) ADHS mit entsprechenden Betätigungsproblemen in die ergotherapeutische Praxis überwiesen. Daher ist dies ein wichtiges Thema, das aus mehreren Blickwinkeln betrachtet werden sollte.

Neben grundlegenden ergotherapeutischen Behandlungsmöglichkeiten bei AD(H)S werden wir uns mit folgenden Seminarinhalten auseinandersetzen:

  • Betätigungsorientierte und klientenzentrierte Vorgehensweise bei Problemen im Bereich der Aufmerksamkeitssteuerung/ADHS analog zum CPPF
  • Betätigungsanalyse bei ADHS-spezifischen Problemstellungen
  • Kurzer Exkurs über neurophysiologische Grundlagen zur Steuerung von Aufmerksamkeit und Konzentration
  • Vor- und Nachteile der diagnostischen Möglichkeiten (Papier und Bleistift-Verfahren, computergestützte Tests, Fragebogen)
  • Welche Testverfahren können die Aktivitäts- und Partizipationsprobleme des Kindes auf der Funktionsebene verdeutlichen, um so den, für das Kind geeigneten Interventionsansatz auszuwählen?
  • Überblick über den TEA-Ch-Test und das ADHS-Diagnostikum für Kinder und Jugendliche (ADHS-KJ)
Kurze Einführung in folgende Therapiekonzepte:
  • Marburger Konzentrationstraining (Krowatschek)
  • Aufmerksamkeitstraining nach Lauth & Schlottke
  • ATTENTIONER von Jacobs & Petermannn
  • Alert-Programm nach Williams & Shellenberger
  • IntraActPlus-Konzept von Jansen & Streit
Ergänzt werden diese Themen durch einen Workshop der Psychologin Stephanie Busch mit folgenden Inhalten:
  • Die Familie eines Kindes mit ADHS aus der systemischen Perspektive
  • Welche Kriterien müssen nach ICD - 10 für eine AD(H)S-Diagnose vorliegen? Was beinhaltet eine ADHS-Diagnostik idealerweise?
  • Beobachtungskriterien für das kindliche (Spiel-)verhalten
  • Die Marte Meo Methode zur Unterstützung der Eltern-Kind-Interaktion
  • Auf welchen gemeinsamen Prinzipien bauen Elterntrainings/Programme wie beispielsweise THOP (Therapieprogramm für Kinder mit hyperkinetischem und oppositionellem Verhalten), Triple P (Positive Parenting Program) oder Starke Eltern, starke Kinder® auf? Welche Eltern können von einem solchen Programm profitieren?
Das Seminar bietet auch eine Entscheidungshilfe, welche der vorgestellten Therapieprogramme/ Förderansätze zum persönlichen Arbeitsstil der TeilnehmerInnen passen.

Mi 2. Juni, 9.30 Uhr bis Do 3. Juni 2021, 17.30 Uhr
Referentinnen: Astrid Baumgarten, Stephanie Busch (Dipl. Psychologin), Inge Esser
Kursgebühr: 290,- EUR

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PÄD12 21 CO-OP Vertiefungs-Tag (8 UE)

Dieser 3. Kurstag knüpft an das Seminar PÄD5 21 von Sa 20./So 21. Febr. 2021 an.

Fr 4. Juni 2021, 9.30 Uhr bis 17.00 Uhr
Referentinnen: : Stephanie Knagge, Iris Knipschild


PÄD13 21 Gesprächsführung mit Eltern - auf dem Weg zum Coaching (8 UE)

Ohne die Kooperation der Eltern ist eine Therapie nur bedingt wirksam, da nur durch sie eine Übertragung der erarbeiteten Fertigkeiten in den Alltag gewährleistet werden kann.
Häufig sind Ergotherapeuten in ihrer pädiatrischen Arbeit jedoch damit konfrontiert, dass Eltern die zahlreichen Hinweise und Tipps zum Umgang mit den Kindern im Alltag nicht umsetzen. Manchmal geschieht dies, weil unsere "Ratschläge" für die Eltern nicht kompatibel genug für die alltäglichen Abläufe zu Hause sind.
Daher ist es wichtig, über reflektive Fragen ("W"-Fragen) zum einen die Problemsituationen genau zu erfassen, zum anderen die Eltern auf dem Weg zu eigenen Lösungsstrategien zu begleiten. Diese Lösungsstrategien werden dann von den Eltern auch wirklich im Alltag erprobt.
In diese coachenden Elterngespräche fließt aber durchaus auch unser ergotherapeutisches Expertenwissen mit ein. Häufig geschieht dies im Sinne einer Aufklärung über die kindspezifischen Faktoren und deren Einfluss auf die Betätigungen im Alltag (Psychoedukation).

Themen des Seminars:

  • Überblick über die in der pädiatrischen Ergotherapie geführten Gespräche
  • Grundlagen der klientenzentrierten Gesprächsführung
  • Das PEO-Modell in der Elternarbeit
  • "Reframing", als Möglichkeit den Blick der Bezugspersonen auf das Kind positiv zu verändern
  • Einführung in den Einsatz der reflektiven Fragen Gesprächstechniken ("W - Fragen")
  • Übungsfälle und Arbeitsgruppen zur Erprobung der "W"-Fragen
  • Vermittlung von kindspezifischen Faktoren, z.B. beim Umgang mit Trotz, Essens- und Schlafproblemen, Problemen bei den Hausaufgaben.
Die im Seminar vermittelten Vorgehensweisen können auch sehr gut auf die Intervention mit älteren Kindern und Jugendlichen und auf die partnerschaftliche Zusammenarbeit mit pädagogischen Fachkräften übertragen werden.

Sa 5. Juni 2021, 9.30 bis 17.00 Uhr
Referentin: Astrid Baumgarten
Kursgebühr: 150,- EUR

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PÄD14 21 Ergotherapeutische Ansätze bei Kindern mit feinmotorischen Auffälligkeiten (8 UE)

Auffälligkeiten in der feinmotorischen Entwicklung sind der häufigste Verordnungsgrund für Kinder im Vorschulalter in der pädiatrisch-ergotherapeutischen Praxis. Daher ist es wichtig, für diese Probleme eine betätigungsorientierte Befundaufnahme und Behandlung anbieten zu können.

Die Inhalte des Kurses, analog zu den aktuellen Veröffentlichungen zu diesem Thema:

  • Erläuterungen der Voraussetzungen für die Entwicklung der Fein- und Grafomotorik
  • Handfunktionen als Basis für fein- und grafomotorische Aktivitäten
  • Betätigungsanalysen im Bereich der Feinmotorik
  • Störungen in der Fein- und Grafomotorik und deren Befundung anhand eines Screenings, angelehnt an KOEK/SOESSS (die Screeningbögen werden nach dem Kurs zugemailt)
  • Entwicklung von Behandlungsstrategien jenseits der gängigen Übungsprogramme mit, für Kinder motivierenden Tätigkeiten
  • Anleitung der Eltern, den Therapieverlauf mit sinnvollen und alltagsbezogenen Aktivitäten im häuslichen Umfeld zu unterstützen
  • Ideen für den Praxisalltag und für die Umfeldberatung.

So 6. Juni 2021, 9.30 bis 17.00 Uhr
Referentinnen: Iris Knipschild, Inge Esser
Kursgebühr: 150,- EUR

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PÄD15 21 Von der Betätigungsanalyse direkt zum Ziel (8 UE)

Die Analyse von Betätigungen, die das Kind/die Eltern als bedeutsam ausgewählt haben, ist wahrscheinlich der wichtigste Teil des ergotherapeutischen Interventionsprozesses in der Pädiatrie.
Im Kurs werden wir uns daher sehr praxisnah anhand von Videofallbeispielen mit Analysen von Betätigungen aus dem kindlichen Alltag auseinandersetzen.
Analog zum PEO-Modell werden wir bei den Filmbeobachtungen förderliche und hemmende Faktoren zu den Ebenen von Person/Kind, Umwelt und Aufgabe zuordnen.
Die so strukturierte Analyse ist die Basis für Zielformulierungen nach den SMART-Kriterien (gemeinsam mit dem Kind/den Bezugspersonen) und für konkrete weitere Interventionsschritte auf alle drei PEO-Ebenen. Diese Form des Clinical Reasonings erleichtert die Transparenz der Intervention auch für die Eltern und verkürzt erfahrungsgemäß die Therapiedauer deutlich.
Dieses Seminar bietet wichtige Grundlagen für alle in der Pädiatrie tätigen ErgotherapeutInnen, die klienten- und betätigungszentriert arbeiten möchten!

Sa 12. Juni 2021, 9.30 bis 17.00 Uhr
Referentinnen: Astrid Baumgarten, Iris Knipschild
Kursgebühr: 150,- EUR

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PÄD16 21 Kindliche Entwicklung
Kriterien zur Befundung von Entwicklungsauffälligkeiten (8 UE)

Bei der Analyse der Betätigungs- und Partizipationsprobleme, gerade bei jüngeren Kindern, stellt sich oft die Frage, ob diese Probleme Hinweise auf zugrundeliegende Entwicklungsauffälligkeiten sind. Denn insbesondere bei einem klientenzentrierten Ansatz ist es wichtig, individuelle Stärken und Schwächen im Interventionsprozess zu berücksichtigen. Vor diesem Hintergrund können dann therapeutische Bezugsrahmen und Methoden zielgerichtet ausgewählt werden. Auch der Dialog mit den Eltern wird durch dieses Wissen erleichtert.
Gerade bei jungen Kindern, die mit vielen gängigen Testverfahren noch nicht zu untersuchen sind, bieten das "Grenzsteinkonzept der kindlichen Entwicklung" (Michaelis 2010, 2013) ein gut anwendbares Assessment zur Beurteilung evtl. Entwicklungsauffälligkeiten. Die "Grenzsteine" ermöglichen eine Vereinfachung des interdisziplinären Austauschs mit Kinderärzten und pädagogischen Fachkräften, da auch diese Berufsgruppen dieses Instrument anwenden/kennen.
In diesem Seminar soll u. a. anhand von Videofallbeispielen das Grenzsteinkonzept kindlicher Entwicklung in den o. g. Bereichen vorgestellt werden. Die grob- und feinmotorische, kognitive, sprachliche und sozial/emotionale Entwicklung in den ersten Lebensjahren wird im Kurs thematisiert.

Ein von INSIGHT entwickelter Beobachtungsbogen zur kriteriengeleiteten Beobachtung von Kindern zwischen 4 und 6 Jahren inkl. Auswertungshinweisen wird im Seminar anhand eines Videofallbeispiels vorgestellt und den TeilnehmerInnen nach dem Kurs zur Verwendung in der eigenen therapeutischen Arbeit zugemailt.

So 13. Juni 2021, 9.30 bis 17.00 Uhr
Referentinnen: Astrid Baumgarten
Kursgebühr: 150,- EUR

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3. Teil des 3-teiligen Zertifikatskurses

PÄD17 21 Schulbasierte Ergotherapie Klientenzentriertes, betätigungs- und evidenzbasiertes Arbeiten im inklusiven Schulkontext: Intervention (16 UE)

Dieses Seminar bietet Denkanstöße und praktische Ideen für ergotherapeutische Interventionen, die direkt in den inklusiven Schulalltag integriert sind. Die vorgestellten Interventionen der schulbasierten Ergotherapie basieren auf dem sozialen Modell von Behinderung und den damit einhergehenden Konzepten von Inklusion und Diversität. Im Mittelpunkt steht die partnerschaftliche Zusammenarbeit mit und die Beratung von Eltern, Lehrkräften und SchülerInnen (collaborative consultation). Die Ergotherapie unterstützt die Arbeit der PädagogInnen im Schulalltag, um gemeinsam Alltagsprobleme zu lösen.

Nach Teilnahme an dem Seminar werden die KursteilnehmerInnen:

  • Umweltanpassungen, Aktivitätsanpassungen und Strategien entwickeln und auswählen können, um die Teilhabe von Kindern mit individuellen und unterschiedlichen Bedürfnissen am Schulalltag zu ermöglichen
  • durch gezieltes Reframing Erwartungen verändern und Verständnis für die individuellen und unterschiedlichen Bedürfnisse eines Kindes schaffen können
  • durch Coaching (inklusive Co-teaching) alltagsrelevante Kompetenzen vermitteln können.
Voraussetzung für diesen Kurs ist die Teilnahme an Teil 1 und Teil 2 der Kursreihe "Schulbasierte Ergotherapie". Nach Teilnahme an allen drei Teilen der Seminarreihe besteht die Möglichkeit zur Zertifizierung.

Sa 19. Juni, 9.30 Uhr bis So 20. Juni 2021, 16.00 Uhr
Referentinnen: 2 Kolleginnen aus dem Ergoinklusiv-Referententeam
Kursgebühr: 330,- EUR

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PÄD18 21 Früherkennung und Prävention schulischer Lernstörungen bei Kindern in der Ergotherapie (9 UE)
- PÄDergo - coronabedingt z.Z. nur Warteliste verfügbar

Lernstörungen haben weitreichende Folgen für die schulische, berufliche, emotionale und soziale Entwicklung der betroffenen Kinder. Da die Wurzeln von Lernstörungen oft schon im Vorschulalter zu suchen und zu finden sind, ist ein möglichst frühzeitiges Erkennen von Entwicklungsrisiken bereits in diesem Zeitabschnitt, spätestens zum Schulbeginn, von großer Relevanz. Von besonderem Interesse ist dabei die Erfassung und Förderung von Vorläuferfertigkeiten, die für den Erwerb von Lese- Rechtschreib- und Rechenkompetenzen grundlegend sind.
Viele der in der Ergotherapie behandelten Kinder weisen eine hohe Anzahl von Risikofaktoren für spätere schulische Lernstörungen auf ("Soft Signs"). ErgotherapeutInnen sind daher prädestiniert dafür, mit Vorschulkindern im Bereich Prävention von späteren Lernstörungen zu arbeiten. Zudem werden vermehrt Kinder im Vorschulalter mit dem Auftrag "Fit machen für die Schule" in die Praxen überwiesen.

Themen des Kurses:

  • Spezifische Basiskompetenzen des Lesens, Rechtschreibens und Rechnens bei Kindern im Vorschulalter anhand des aktuellen wissenschaftlichen Kenntnisstandes
  • Darstellung der Risikofaktoren für schulische Lernstörungen im Vorschulalter: "Soft Signs", unspezifische, spezifische Prädiktoren
  • Möglichkeiten der Befundung/Testung von Vorläuferfertigkeiten des Lesens, Rechtschreibens und Rechnens
  • Befundung der mathematischen Vorläuferfähigkeiten mit einem, in Zusammenarbeit mit Dr. Barth, erstellten Screening (wird den TN nach dem Kurs zugemailt)
  • Präventive Möglichkeiten und Ansätze zur Verhinderung späterer Lernstörungen innerhalb der pädiatrischen Ergotherapie
Praktische Erprobung von entsprechenden Behandlungssequenzen und Filmbeispiele vertiefen die Seminarinhalte.
Die unterschiedlichen Beobachtungs-/Screeningbögen werden den TeilnehmerInnen nach dem Seminar für die direkte Anwendung in der praktischen Arbeit zugemailt.

Do 9. Sept. 2021, 9.30 bis 17.30 Uhr
Referentinnen: Astrid Baumgarten, Iris Knipschild
Kursgebühr: 155,- EUR

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PÄD19 21 Ergotherapie bei visuellen Wahrnehmungsverarbeitungsstörungen (12 UE)
- PÄDergo - coronabedingt z.Z. nur Warteliste verfügbar

Rund um das Thema der visuellen Wahrnehmung gibt es viele unterschiedliche Definitionen und entsprechende Förder- und Therapieansätze. Im Seminar wird eine Einordnung der verschiedenen Begrifflichkeiten in Bezug zum ergotherapeutischen Befund (inkl. FEW - 2 Ergebnissen) vorgenommen. Die Auswirkung der Störungsbilder auf die Partizipation der Kinder in der Schule und häuslichem Umfeld werden geschildert.

Seminarthemen:

  • Entwicklung des visuellen Systems und der visuellen Wahrnehmung
  • Einordnung der unterschiedlichen Bezeichnungen im Bereich der visuellen Wahrnehmungsverarbeitungsstörungen
  • Befundung der visuellen Wahrnehmungsleistungen
  • Welche Rolle spielt der FEW-2 bei dieser Diagnostik?
  • Welche Aussagen können nach einer FEW-2 Testung in Bezug auf Schulfertigkeiten und betätigungsproblemorientierte Behandlungsansätze gemacht werden
  • Räumlich-konstruktive Störungen als Teilbereich umschriebener Lernstörungen
  • Behandlungsansätze bei räumlich-konstruktiven und bei visuell-perzeptiven Wahrnehmungsverarbeitungsstörungen.
Die Möglichkeiten der praktischen Umsetzung werden an Hand von Videobeispielen demonstriert und während des Seminars gemeinsam erarbeitet.

Fr 10. Sept., 9.30 Uhr bis Sa 11. Sept. 2021, 13.00 Uhr
Referentinnen: Inge Esser, Nora Bilke
Kursgebühr: 215,- EUR

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1. Teil des 3-teiligen Zertifikatskurses

PÄD21 21 Schulbasierte Ergotherapie Klientenzentriertes, betätigungs- und evidenzbasiertes Arbeiten im inklusiven Schulkontext: Grundlagen (16 UE)

Dieses Seminar bietet eine umfassende Einführung in die schulbasierte Ergotherapie zur Unterstützung der Inklusion.
Auf dem Hintergrund der nationalen und internationalen Gesetzgebungen und des Sozialen Modells der Behinderung wird die Rolle und Funktion der Ergotherapie im inklusiven Schulkontext erarbeitet. Theoretische Grundlagen und Praxisprinzipien werden unter Berücksichtigung relevanter Forschungsevidenz erläutert. Der ergotherapeutische Prozess im Schulkontext sowie das integrierte Arbeiten im Klassenraum und Schulalltag werden anhand von Praxisbeispielen dargestellt, gemeinsam diskutiert und angewandt. Schwerpunkt hierbei ist der partnerschaftliche Problemlösungsprozess und das klinische Reasoning.

Nach Teilnahme an allen drei Teilen der Seminarreihe besteht die Möglichkeit zur Zertifizierung.

Sa 25. Sept., 9.30 Uhr bis So 26. Sept. 2021, 16.00 Uhr
Referentinnen: 2 Kolleginnen aus dem Ergoinklusiv-Referententeam
Kursgebühr: 330,- EUR

Der 2. Teil des Zertifikatskurses mit dem Schwerpunkt Befunderhebung in der schulbasierten Ergotherapie findet zwischen Febr. und April 2022 in Bonn statt, der 3. Teil mit dem Schwerpunkt Intervention voraussichtlich im Juni 2022.

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PÄD22 21 Einführung in die Sensorische Integrationstherapie (18 UE)

In diesem Einführungsseminar wird das Konzept der Sensorischen Integrationstherapie vorgestellt.
Gerade in den letzten Jahren sind zahlreiche internationale Studien zu unterschiedlichen Fragestellungen rund um die SI und zur Effektivität der SI-Therapie veröffentlicht worden. Auch die Stellungnahme der Neuropädiater zur SI wurde 2017 überarbeitet und veröffentlicht (http://www.dgspj.de/wp-content/uploads/service-stellungnahme-si-2017.pdf).
Dies zeigt den hohen Stellenwert, den diese Therapiemethode nach wie vor hat, wenn sie gezielt eingesetzt wird und sich an den Alltagsproblemen des Kindes/der Familie orientiert.

Inhalte des Seminars sind:

  • Einführung in das Konzept der Sensorischen Integration
  • Überblick über die Sinnessysteme und das ZNS
  • Störungsbilder der SI analog zu den aktuellen Klassifizierungen
  • Möglichkeiten der Befundung anhand von kriteriengeleiteten Beobachtungen
  • Die Fidelity-Kriterien in der SI-Behandlung
  • Möglichkeiten der Alltagsstrukturierung nach SI-Prinzipien/ Themen der Elternberatung.
Ergänzt werden die Kursinhalte durch Selbsterfahrungsübungen und zahlreiche Videofallbeispiele.

Sa 2. Okt., 9.30 Uhr bis So. 3. Okt. 2021, 16.00 Uhr
Referentinnen: Erika Neugebauer, Lisa Müller
Kursgebühr: 270,- EUR

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PÄD23 21 CO-OP: ein kognitiver Ansatz bei Kindern mit motorischen Entwicklungsstörungen und anderen Störungsbildern (16 UE + 8 UE 2. Teil)

Im ersten Teil dieses Workshops (am 1. und 2. Tag) wird der evidenzbasierte CO-OP Ansatz (Cognitive Orientation to Daily Occupational Performance) von Dr. Helene Polatajko und Kollegen (Kanada) vorgestellt und praktisch erprobt.

Der CO-OP-Ansatz ist auf verschiedenen Ebenen wissenschaftlich erforscht und in seiner Wirksamkeit evaluiert. Er wird v. a. in der Therapie von Kindern mit umschriebenen Entwicklungsstörungen der motorischen Funktionen (UEMF) in den entsprechenden Versorgungsleitlinien als wirksam empfohlen. Darüber hinaus gibt es inzwischen vielversprechende Pilotstudien und Erfahrungen bei CO-OP mit Erwachsenen und Klienten mit anderen Störungsbildern, wie z.B. Autismus, Apoplex u.a.

Inhalte 1.und 2. Tag: CO-OP kennenlernen (Ziel und Plan)

  • Kurzvorstellung des Störungsbildes Umschriebene Entwicklungsstörung Motorischer Funktionen (UEMF)
  • Theoretische Hintergründe und Forschungsergebnisse
  • Einsatz kognitiver Strategien
  • Dynamische Ausführungsanalyse
  • Geleitete Entdeckung
  • Elternbeteiligung/-beratung
Danach sollen praktische Erfahrungen mit der Methode in der Praxis gesammelt werden.

Der zur CO-OP Weiterbildung gehörende Vertiefungs-Tag (3. Tag) bietet die Gelegenheit sich über die Erfahrungen mit CO-OP auszutauschen und das Wissen über CO-OP zu vertiefen. Dieser Tag findet im Febr. 2022 statt.

Der Vertiefungstag bietet die Gelegenheit sich über die Erfahrungen mit CO-OP auszutauschen und das Wissen über CO-OP zu vertiefen.
Hier stehen die eigenen Fallbeispiele und Erfahrungen mit CO-OP im Mittelpunkt. Es werden u. a. spezifische Aspekte und die Fragen nach den Möglichkeiten und Grenzen, den Schwierigkeiten und Erfolgen der Anwendung von CO-OP diskutiert.

Darüber hinaus wird auch ein Einblick über neueste Entwicklungen zum Thema gegeben. Weiterhin besteht die Möglichkeit, mitgebrachte Videobeispiele zu analysieren und ggf. einzelne CO-OP-Vorgehensweisen praktisch zu vertiefen.

Inhalte: Vertiefen des CO-OP-Wissens und Erfahrungsaustausch (Check)

  • Erfahrungsaustausch
  • Videoanalysen
  • Ideenpool
  • Praktische Vertiefung
  • Neue Entwicklungen
Das Mitbringen von eigenen Fallbeispielen für den Vertiefungs-Tag (3. Tag), gerne auch als Videosequenzen, bereichert diesen Workshop sehr und wird erwartet!

Teil 1: Sa 2. Okt., 9.30 Uhr bis So 3. Okt. 2021, 16.00 Uhr
Teil 2: Febr. 2022
Referentinnen: Stephanie Knagge, Iris Knipschild
Kursgebühr: 440,- EUR für 3 Tage mit insgesamt 24 UE

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PÄD24 21 "Fit für die Schule?"
Erkennen und Fördern von Schulkompetenzen in der Ergotherapie (18 UE)

Sehr häufig werden uns in der ET-Praxis Kinder im Vorschalter vorgestellt mit dem Auftrag: "Bitte machen Sie mein Kind fit für die Schule!" In diesem Kurs werden die wirklich relevanten Vorläuferfähigkeiten für den Schulbesuch thematisiert und entsprechende Befundungs- und Behandlungskonzepte erarbeitet:
Welche Fähig- und Fertigkeiten braucht ein Kind zur Einschulung in den Bereichen Aufmerksamkeit, Gedächtnis, Fein- und Graphomotorik? Über welche Vorläuferfähigkeiten für das Rechnen-lernen und für Lese- Rechtschreibkompetenzen sollte ein Kind bis zum Schulbeginn verfügen? Sind Fähigkeiten im Bereich der Grobmotorik wichtig für Betätigungen in der Schule?

Im Kurs werden zu diesen Themenbereichen Screeningverfahren und Therapieansätze auch anhand von Videofallbeispielen vorgestellt:

  • Kurzer Überblick über die neurophysiologischen Hintergründe der Aufmerksamkeitssteuerung/der Gedächtnisprozesse
  • Befundung von Aufmerksamkeits- und Gedächtnisleistung im Vorschulalter mit einem von INSIGHT entwickelten Screening
  • Überblick über Behandlungsansätze u.a. auf der Basis des "Plietsch mit GESI"-Programm
  • Fein- und Graphomotorische Voraussetzungen für das Schreiben lernen
  • Behandlungsideen für das Vorschulalter zur Erarbeitung der fein- und graphomotorischen Fertigkeiten
  • Vorläuferfähigkeiten für Rechenkompetenzen
  • Befundung der mathematischen Vorläuferfähigkeiten mit einem in Zusammenarbeit mit Dr. Barth erstellten Screening.
  • Förderung der mathematischen Vorläuferfähigkeiten im ergotherapeutischen Kontext.
  • Überblick über Voraussetzungen für den Schriftspracherwerb.
Die unterschiedlichen Beobachtungs-/Screeningbögen sowie die zusammenfassende "Schultabelle" werden den TeilnehmerInnen nach dem Seminar für die direkte Anwendung in der praktischen Arbeit zugemailt.

Sa 27. Nov., 9.30 Uhr bis So 28. Nov. 2021, 17.00 Uhr
Referentinnen: Inge Esser, Nora Bilke
Kursgebühr: 285,- EUR

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PÄD25 21 Kindliche Entwicklung - Kriterien zur Befundung von Entwicklungsauffälligkeiten (8 UE)
- PÄDergo - coronabedingt z.Z. nur Warteliste verfügbar

Bei der Analyse der Betätigungs- und Partizipationsprobleme, gerade bei jüngeren Kindern, stellt sich oft die Frage, ob diese Probleme Hinweise auf zugrundeliegende Entwicklungsauffälligkeiten sind. Denn insbesondere bei einem klientenzentrierten Ansatz ist es wichtig, individuelle Stärken und Schwächen im Interventionsprozess zu berücksichtigen. Vor diesem Hintergrund können dann therapeutische Bezugsrahmen und Methoden zielgerichtet ausgewählt werden. Auch der Dialog mit den Eltern wird durch dieses Wissen erleichtert.
Gerade bei jungen Kindern, die mit vielen gängigen Testverfahren noch nicht zu untersuchen sind, bieten das "Grenzsteinkonzept der kindlichen Entwicklung" (Michaelis 2010, 2013) ein gut anwendbares Assessment zur Beurteilung evtl. Entwicklungsauffälligkeiten. Die "Grenzsteine" ermöglichen eine Vereinfachung des interdisziplinären Austauschs mit Kinderärzten und pädagogischen Fachkräften, da auch diese Berufsgruppen dieses Instrument anwenden/kennen.
In diesem Seminar soll u. a. anhand von Videofallbeispielen das Grenzsteinkonzept kindlicher Entwicklung in den o. g. Bereichen vorgestellt werden. Die grob- und feinmotorische, kognitive, sprachliche und sozial/emotionale Entwicklung in den ersten Lebensjahren wird im Kurs thematisiert.

Ein von INSIGHT entwickelter Beobachtungsbogen zur kriteriengeleiteten Beobachtung von Kindern zwischen 4 und 6 Jahren inkl. Auswertungshinweisen wird im Seminar anhand eines Videofallbeispiels vorgestellt und den TeilnehmerInnen nach dem Kurs zur Verwendung in der eigenen therapeutischen Arbeit zugemailt.

Do 9. Dez. 2021, 9.30 bis 17.00 Uhr
Referentinnen: Astrid Baumgarten, Iris Knipschild
Kursgebühr: 150,- EUR

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PÄD26 21 Gesprächsführung mit Eltern - auf dem Weg zum Coaching (8 UE)
- PÄDergo - coronabedingt z.Z. nur Warteliste verfügbar

Ohne die Kooperation der Eltern ist eine Therapie nur bedingt wirksam, da nur durch sie eine Übertragung der erarbeiteten Fertigkeiten in den Alltag gewährleistet werden kann.
Häufig sind Ergotherapeuten in ihrer pädiatrischen Arbeit jedoch damit konfrontiert, dass Eltern die zahlreichen Hinweise und Tipps zum Umgang mit den Kindern im Alltag nicht umsetzen. Manchmal geschieht dies, weil unsere "Ratschläge" für die Eltern nicht kompatibel genug für die alltäglichen Abläufe zu Hause sind.
Daher ist es wichtig, über reflektive Fragen ("W"-Fragen) zum einen die Problemsituationen genau zu erfassen, zum anderen die Eltern auf dem Weg zu eigenen Lösungsstrategien zu begleiten. Diese Lösungsstrategien werden dann von den Eltern auch wirklich im Alltag erprobt.
In diese coachenden Elterngespräche fließt aber durchaus auch unser ergotherapeutisches Expertenwissen mit ein. Häufig geschieht dies im Sinne einer Aufklärung über die kindspezifischen Faktoren und deren Einfluss auf die Betätigungen im Alltag (Psychoedukation).

Themen des Seminars:

  • Überblick über die in der pädiatrischen Ergotherapie geführten Gespräche
  • Grundlagen der klientenzentrierten Gesprächsführung
  • Das PEO-Modell in der Elternarbeit
  • "Reframing", als Möglichkeit den Blick der Bezugspersonen auf das Kind positiv zu verändern
  • Einführung in den Einsatz der reflektiven Fragen Gesprächstechniken ("W - Fragen")
  • Übungsfälle und Arbeitsgruppen zur Erprobung der "W"-Fragen
  • Vermittlung von kindspezifischen Faktoren, z.B. beim Umgang mit Trotz, Essens- und Schlafproblemen, Problemen bei den Hausaufgaben.
Die im Seminar vermittelten Vorgehensweisen können auch sehr gut auf die Intervention mit älteren Kindern und Jugendlichen und auf die partnerschaftliche Zusammenarbeit mit pädagogischen Fachkräften übertragen werden.

Fr 10. Dez. 2021, 9.30 bis 17.00 Uhr
Referentinnen: Astrid Baumgarten, Inge Esser
Kursgebühr: 150,- EUR

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PÄD27 21 Grundlagen des ergotherapeutischen Befundes in der Pädiatrie anhand des CPPF-Prozessmodells:
Betätigungsorientierte Befunderhebung:
COPM, Anamnese, Betätigungsanalyse, Auswahl der Befundinstrumente, Befundzusammenstellung, SMART-Ziele, Berichterstattung (16 UE)
- PÄDergo - coronabedingt z.Z. nur Warteliste verfügbar

Basis einer erfolgreichen ergotherapeutischen Intervention ist eine betätigungsorientierte und klientenzentrierte Befunderstellung.
Daher werden wir uns im Kurs mit folgenden Themen auseinandersetzen:

  • Kurze Einführung in das klinische Reasoning und in das kanadische Prozessmodell CPPF (Canadian Practice Process Framework), das den weiteren Ablauf des Seminars strukturieren wird
  • COPM als Instrument zur betätigungsorientierten Zielsetzung und Messinstrument für Ergebnisse und als Grundlage für den betätigungsorientierten Befund in der Pädiatrie
  • Formen der Anamneseerhebung in der Pädiatrie: Welche Bereiche der bisherigen Entwicklung müssen abgefragt werden? Wie gehe ich mit den gewonnenen Daten um?
  • Betätigungsanalyse: Wichtige Prinzipien in der Durchführung
  • Gezielte Auswahl eventuell zusätzlich einzusetzender Testverfahren, kriteriengeleiteter Beobachtungen, Screenings, um das Performanzproblem des Kindes zielgerichtet erkennen, benennen und behandeln zu können
  • Wie können die "Befund-Puzzlesteine" zu einem ergotherapeutischen Gesamtbefund zusammengefasst werden?
  • Verknüpfung des Überweisungsauftrags des Arztes mit der Alltagsproblematik/den Betätigungsperformanzproblemen des Kindes
  • Entwicklung von betätigungsorientierten Zielen mit Kind/Eltern/Schule/Kindergarten analog zu den SMART-Regeln, damit die Ziele konkret und überprüfbar sind
  • Vorstellung des, an die ICF-CY angelehnten, INSIGHT-Befundschemas, dass den Schritt der Interpretation der Test- und Beobachtungsergebnisse übersichtlich gestaltet und die Befundzusammenstellung erleichtertV
  • Formen der Berichterstattung an den Arzt.
Alle im Seminar verwendeten Dokumentationsbögen (Anamnesebogen, ICF-Befundbogen, Befundcheckliste, Zieltabellen etc.) werden den TeilnehmerInnen nach dem Kurs zur Verwendung in der eigenen praktischen Arbeit zugemailt.

Sa 11. Dez., 9.30 Uhr bis So 12. Dezember 2021, 16.00 Uhr
Referentinnen: Inge Esser, Nora Bilke
Kursgebühr: 270,- EUR

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PÄD28 21 Ergotherapeutische Interventionen bei Kindern mit Autismus-Spektrum-Störungen (24 UE)

Im Rahmen der Ergotherapie bei autistischen Kindern hat sich in den USA insbesondere die sensorische Integrationstherapie etabliert. 80 bis 90 % aller Menschen mit Autismus sind von sensorischen Modulationsstörungen betroffen (z.B. Schaaf 2011). Betroffene beschreiben häufig extreme Missempfindungen, Überempfindlichkeiten bis hin zu Schmerzempfindungen in unterschiedlichen Sinnessystemen. Diese Hyperreaktivität auf alltägliche sensorische Informationen und Ereignisse beeinflusst das Leben in der Schule, bei der Arbeit, im sozialen Zusammenleben und zu Hause. Die schwerwiegenden Auswirkungen dieser sensorischen Probleme auf den Alltag und auf das emotionale Wohlbefinden der autistischen Menschen hat dazu geführt, dass diese Symptome als ein Diagnosekriterium des "Diagnostic and Statistical Manual of Mental Disorders (DSM 5)" aufgenommen wurden.
Nicht nur empirische Erfahrungen (Baumgarten & Röder 2008), sondern auch der derzeitige Forschungsstand (Schaaf et al. 2014, Watling & Hauer 2015) zeigen, dass durch die Sensorische Integrationstherapie mit autistischen Kindern das Familienleben erleichtert, schulisches Lernen verbessert und die Integration in das Arbeitsleben unterstützt wird. Zudem reduziert sich der individuelle Leidensdruck bei den Betroffenen enorm.

Im Seminar wird auch anhand von Fallbeispielen der konkrete Einsatz der SI-Methode in der Befundung/Intervention - vorrangig für Kinder mit Asperger- bzw. High-Functioning-Autismus dargestellt. Die Umfeldberatung (ET-Coaching) der Eltern, der Lehrer und anderer Erwachsener, die Teil des Lebens des autistischen Kindes sind, ist ein wichtiger Bestandteil der ET-SI-Behandlung und des langfristigen "Umfeld- und Alltagsmanagements" in der therapeutischen Begleitung (Bundy 2007, Dunn 2012). Auch dieser Prozess wird im Kurs praxisnah vermittelt. Zudem werden wichtige Themen im Hinblick auf die Inklusion von Kindern mit Autismus in der KITA/Schule besprochen.

Weitere Inhalte des Kurses:

  • Abgrenzungsmöglichkeiten zu anderen Störungsbildern, z.B. zu SI-Modulationsdysfunktionen
  • Überblick über weitere Behandlungskonzepte, die in der Ergotherapie mit autistischen Kindern eingesetzt werden (z.B. TEACCH)
  • Ergotherapeutische Behandlungsansätze für komorbid auftretende Probleme in der Grob- und Feinmotorik und in der Praxie
  • Das Konzept des "Storytellings": Social und Sensory Stories für Kinder und Jugendliche mit ASS
Kenntnisse in der SI-Therapie (mindestens eine SI-Einführung) werden für dieses Seminar vorausgesetzt.

Fr 17. Dez., 9.30 Uhr bis So 19. Dez. 2021, 16.00 Uhr
Referentin: Astrid Baumgarten
Kursgebühr: 370,- EUR

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